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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. Oktober 2017 | 21:17 Uhr

Überwachung : Videokameras für mehr Sicherheit

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SVZ-Leser fürchten sich nicht vor flächendeckender Überwachung in der Stadt

von
erstellt am 05.Feb.2015 | 12:00 Uhr

Videokameras – warum nicht? Das ist der Tenor der Zuschriften, die SVZ-Leser an die Redaktion geschickt haben. Sie wägen ab zwischen Überwachung und Sicherheit.

„Meinetwegen können noch viel mehr öffentliche Räume, aber auch Gaststätten und Geschäfte überwacht werden“, schreibt Michael Linke. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass nur derjenige, der etwas zu verbergen sucht, sich gegen Überwachung wehrt. Viel lieber wären mir natürlich Polizisten anstelle von Kameras, die man aber wohl schon bald nur noch im Museum oder im Fernsehen bestaunen kann, setzt sich Frau Polzin weiter mit ihren Personalkürzungen hier in Mecklenburg-Vorpommern durch.

Geradezu begrüßt wird die Videoüberwachung von Manfred Kruse. „Ich bin sehr froh, das auf diese Art für Sicherheit gesorgt wird. Ich habe nichts zu verbergen und die ewige Nörgelei der angeblichen Datenschützer geht mir auf den Docht.

Auf die seiner Meinung nach ohnehin allgegenwärtige Überwachung weist SVZ-Leser Walter Rodewald aus Peckatel hin. „Die Frage, fühlen Sie sich beobachtet?“, erübrigt sich, wenn man bedenkt, das wir schon alleine das weltweite Netz mit genügend Daten von uns füttern. Da kommt es auf eine Videokamera mehr oder weniger sicher nicht an. Wer ein reines Gewissen hat, braucht sich dann nicht zu fürchten. Den übrigen Ganoven wird dadurch allerdings das Leben schwer gemacht. Wenn die allgemeine Überwachung dazu führt, das die zunehmende Kriminalität und Gewaltbereitschaft schneller aufgeklärt werden kann, wird sicher keiner etwas dagegen haben, oder doch?

„Wenn man nichts zu verbergen hat, kann man auch beobachtet und gefilmt werden“, schreibt Frank Kupfer. „Ich halte nichts von dem Gejammer über die Einschränkung der Freiheitsrechte.“

Hans Klodtist der Auffassung, „dass diese Beobachtung die Sicherheit und Ordnung verbessert und Vandalismus und Kriminalität weniger Raum gibt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit normale Menschen im Interesse der politischen Macht zu bespitzeln und dagegen wäre ich. Im öffentlichen Raum habe ich schon heute keine Möglichkeit meine Persönlichkeit vor Ton, Bild und Videoaufzeichnungen zu schützen, denn die moderne Technik wie Smartphone und Digitalbrillen nehmen Persönlichkeitsdaten im nie gekannten Ausmaß auf. In meinem persönlichen Bereich möchte ich nicht überwacht werden.“

Und auf den Internetseiten der SVZ kommentiert Arthur Mogger: „Keiner will Videokameras, ist aber jedes Mal froh, wenn ein Verbrechen auf Grund von Videoaufnahmen aufgeklärt werden kann.“

Kein SVZ-Leser hat sich übrigens definitiv gegen eine Ausweitung der Videoüberwachung in der Stadt ausgesprochen.

 

 

 

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