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Ausflugstipp in Pinnow : Versteckte Orte am Pinnower See

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Christine Möller von der Pension „Bett am Kornfeld“ verrät ihre Ausflugstipps und schwärmt von den Badestellen rund um den See

svz.de von
erstellt am 21.Aug.2017 | 16:00 Uhr

Es geht fast querfeldein. Zwischen Feld und dem Pinnower Decohaus an der Crivitzer Chaussee führt ein von Büschen umrahmter Weg in Richtung Natur. Rechts und links des Weges wiegen sich die Getreidehalme im Wind. Wer den Weg weiterverfolgt, wird belohnt, denn am Ende entdeckt der Spazierfreudige ein Kleinod am Pinnower See.

Eine, die diesen Ausflugstipp verrät, ist Christine Möller. In ihrer kleinen, aber äußerst gemütlich eingerichteten Pension am Pinnower Kornfeld hängt eine große Informationstafel. „Ich gebe meinen Gästen gerne Tipps, welche Stationen sie während ihres Urlaubs unbedingt mitnehmen müssen“, erklärt die Inhaberin der Pension. Die Süduferperle am Schweriner See, Rad- und Wanderwege am Görslower Ufer, den Räuber-Röpke-Pfad, einen Ausflug in die Lewitz oder auch die Blaue Acht sind Tipps, die die 68-Jährige wie aus dem Effeff vorschlägt.

Ausflugstipps hat die gebürtige Schwerinerin, die seit 1994 in Pinnow zu Hause ist, viele parat. Denn seit fast drei Jahren betreibt sie die kleine Unterkunft. Gemeinsam mit ihrer Tochter und Enkelin hat die herzliche Frau dem alten Landhaus einen neuen Charme verliehen. Das nutzen mittlerweile einige Touristen, die Schwerin und die Umgebung entdecken möchten. „Ich habe nicht nur die klassischen Ausflugstipps parat, sondern gebe auch mal Geheimtipps“, verrät Christine Möller – so wie den Spazierweg, der zum Pinnower See führt. Die 68-Jährige geht den Weg selbst gerne, denn Baden, in der Natur sein, auch mal ein Radtour macht sie schließlich selbst gerne in ihrer freien Zeit. Hat der neugierige Spaziergänger den Weg entlang der Felder passiert, kommt er an der Ferienanlage in Pinnow raus. „Die Strecke eignet sich auch wunderbar, um eine Runde joggen zu gehen“, gibt junggebliebene Seniorin einen weiteren Tipp.

Dass sie den Weg häufiger nutzt, wenn sie bei warmen Wetter einmal das kühle Nass der Pinnower Sees genießen will, merkt der Spazier-Gast an ihrer Seite schnell. Mit flinken Schritten geht es vorbei am Ferienpark und dem alten Wasserwerk, immer in Richtung des Waldes. Während Christina Möller von Pinnow, der Landschaft und einigen Häusern erzählt, die rechts und links des Weges stehen, schimmert immer wieder die Seeoberfläche durch das Grün, wenn man den Hang hinunterblickt.

Und dann ist das Ziel erreicht: Eine idyllische Badestelle zwischen den Bäumen, mit seichtem Wasserzugang. „Wenn man den Weg kennt, ist das ein wunderbarer Ort, um schwimmen zu gehen und die Landschaft zu genießen“, schwärmt Möller.



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