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Plan erst 2016 fertig : Verspätung auf dem Güterbahnhof

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wettbewerbs-Sieger springt ab: Deutsche Bahn ändert Städtebaupläne für Schweriner Industriebrache

von
erstellt am 02.Aug.2014 | 16:00 Uhr

Mit Baulärm auf dem Schweriner Güterbahnhofsgelände ist erst in ferner Zukunft zu rechnen. „Der ursprüngliche Zeitplan hat sich etwas verzögert“, sagt ein Sprecher der Deutschen Bahn. Auf der Industriebrache nordwestlich der Innenstadt und südlich des Medeweger Sees soll ein völlig neues Stadtquartier entstehen. Die Deutsche Bahn hatte bereits einen Städtebau-Wettbewerb ausgelobt und am 24. Januar einen Sieger gekürt. Aber „der erste Preisträger war nicht mehr mehr bereit, zu den vorab vereinbarten Konditionen zu arbeiten“, sagt der Bahnsprecher. „Deshalb wurde im Einvernehmen mit dem Baubeigeordneten einer der beiden zweiten Preisträger mit den weiteren Arbeiten beauftragt.“ Aus diesem Grund verschiebt sich der Zeitplan weiter nach hinten.

Die Deutsche Bahn will voraussichtlich im September mit dem Stadtplanungsamt zusammenkommen. Anschließend sei der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan vorgesehen, so die Deutsche Bahn weiter. „Wir möchten einen Käufer suchen, der auf Basis des Entwurfs die weitere Entwicklung übernimmt.“ Die Suche solle voraussichtlich im Herbst oder Winter beginnen. Für das Bebauungsplanverfahren müsse mit mindestens eineinhalb Jahren gerechnet werden, so dass mit dem Abschluss wahrscheinlich aber im Laufe von 2016 zu rechnen sei.

Das könnte künftigen Investoren in die Hände spielen, denn der Schweriner Wohnungsmarkt bietet zurzeit eine große Auswahl – wie auf dem ehemaligen Brauereigelände oder dem Wohnpark „An den Waisengärten“.


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