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Gartentipps für Schwerin : Verregnete Balkonpflanzen retten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Viele Blumen haben durch den Regen der vergangenen Wochen gelitten / Sie sind von Fäulnis und Pilzen befallen / Daniela Steinigk weiß Rat

von
erstellt am 09.Aug.2017 | 23:27 Uhr

Wenn wir einen über den Durst getrunken haben, geht es uns am nächsten Tag oft nicht so gut. Doch das legt sich relativ schnell wieder. Anders sieht es bei unseren Balkonpflanzen aus. Denn wenn sie viel zu viel Wasser zu sich genommen haben, erholen sie sich nur schwer. Dieses Problem kennen derzeit viele Schweriner. Doch was können sie nun tun, um ihre Pflanzen nach den unzähligen Regenschauern der vergangenen Wochen zu retten?

Daniela Steinigk führt ihr eigenes Blumengeschäft in der Klosterstraße und kennt sich bestens aus: „Die Pflanzen müssen rigoros zurückgeschnitten werden.“ Denn bei zu viel Wasser würden die Blumen unter Fäulnis leiden. Die meisten Balkonpflanzen treiben wieder aus und bringen neuen Blütenflor.

„Und auch Pilze finden bei diesen Bedingungen ihren Weg in den Garten“, sagt Steinigk. Ganz wichtig: „Die Blätter, die man abschneidet dürfen nicht auf dem Kompost landen, sondern im Hausmüll“, erklärt sie. Denn sonst würde der Pilz sich weiterverbreiten und auch andere Pflanzen im Garten befallen.

Des Weiteren sollten Hobbygärtner Staunässe vermeiden. „Hat man eine Überdachung, die Blumen einfach drunter stellen und so gut es geht vor Regen schützen“, rät Steinigk. Könne man dies nicht, müsse man daran denken, die Übertöpfe und Kübel regelmäßig zu leeren.

Hat es oft in den Blumenkasten hinein geregnet, wurden Nährstoffe ausgewaschen. Diese können mit einem Flüssigdünger, der kein Langzeit- oder Depotdünger sein darf, schnell und einfach nachgeliefert werden.

Und auch bei der Wahl der Pflanzen kann der Blumenliebhaber vorbeugen: So sind gefüllt blühende Geranien beispielsweise regenanfälliger als einfach blühende, da das Wasser länger in den Blüten steht. Bei Petunien kann man auf kleinblütige Sorten, zum Beispiel Million Bells, zurückgreifen. Diese bringen mehr Blüten und sind nicht so empfindlich.


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