Taucher fanden Leiche des 50-Jährigen im Schweriner Außensee : Vermisster Schwimmer tot geborgen

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Die Seehofer Feuerwehr war an der Suche beteiligt.PÄtzold

Für den verunglückten Schwimmer kam jede Hilfe zu spät. Nach stundenlanger Suche im Wasser, am Ufer und sogar von der Luft aus herrschte am Dienstagabend gegen 21 Uhr traurige Gewissheit: Der Mann war tot.

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25. Juli 2012, 07:07 Uhr

Lübstorf | Für den verunglückten Schwimmer kam jede Hilfe zu spät. Nach stundenlanger Suche im Wasser, am Ufer und sogar von der Luft aus herrschte am Dienstagabend gegen 21 Uhr traurige Gewissheit: Der Mann war tot. Taucher fanden ihn auf dem Grund des Schweriner Außensees in rund sieben Metern Tiefe. Der Leichnam wurde geborgen. "Jetzt werden medizinische Untersuchungen folgen, um die Todes- und auch die Unfallursache exakt bestimmen zu können", informiert André Falke, Sprecher der Polizeiinspektion Wismar. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei spricht aber alles für einen tragischen Badeunfall.

Der 50-Jährige gehörte zu einer zwölfköpfigen Gruppe von Patienten aus der Lübstorfer Klinik, die während ihrer Therapie eine Bootstour machte. "Drei Personen, zwei Männer und eine Frau, wollten ans Ufer zurückschwimmen", berichtet Falke. "Das wurde ihnen erlaubt." Der 50-Jährige konnte mit den beiden anderen Schwimmern nicht mithalten, fiel um etwa 100 Meter zurück. Plötzlich rief der Mann um Hilfe. Die konnten jedoch weder die beiden Schwimmenden noch die verbliebenen Personen im Boot so schnell leisten. Der Mann konnte sich nicht über Wasser halten, er ertrank.

Sofort lief eine Rettungsaktion an. Nach stundenlanger Suche konnte der Vermisste im See geborgen werden. Der Einsatz an dieser Stelle des Schweriner Außensees war damit beendet. Indes geht die Suche nach dem Segler, der seit dem 8. August nahe der Insel Lieps verunglückte, weiter. "Mit jedem Tag der vergeht, wird es aber unwahrscheinlicher, den vermissten 43-Jährigen noch lebend zu finden", weiß Falke. Dass der Verunglückte vor Lübstorf so schnell gefunden wurde, liegt auch daran, dass die Zeugen die Unglücksstelle exakt bestimmen und die Taucher dort zielgerichtet suchen konnten.

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