Kompromiss : Verkehrstest: Mehr Ruhe in Pinnow

Die Sperrflächen entstehen: Detlef Prange und Frank Möller von der K & T Verkehrsleitung bauten gestern drei dieser Schikanen auf.
Die Sperrflächen entstehen: Detlef Prange und Frank Möller von der K & T Verkehrsleitung bauten gestern drei dieser Schikanen auf.

Für drei Monate wird die Straße Am Petersberg enger

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16. März 2015, 23:28 Uhr

Wie können Autofahrer dazu gebracht werden, in der Pinnower Straße Am Petersberg Tempo 50 einzuhalten  ? Ist eine von Anwohnern geforderte Verkehrsberuhigung sinnvoll und machbar  ? Antworten auf diese und weitere Fragen sollen in den nächsten drei Monaten gefunden werden – mit einer Verkehrsberuhigung auf Probe.

Gestern Vormittag engten die Fachmänner von der Schweriner Firma K & T Verkehrsleitung auf dem etwa 500 Meter langen Straßenabschnitt zwischen dem neuen Dorfzentrum und dem Ortsausgang in Richtung Muchelwitz die Fahrbahn an drei Stellen auf 3,50 Meter ein. Jede der errichteten Sperrflächen ist zehn Meter lang. Ein Autofahrer, der diese Schikane auf seiner Fahrbahn vor sich hat, muss bei Gegenverkehr warten. Und da sie abwechselnd angebracht wurden, gibt es auch kein Durchrauschen in eine Richtung. „Es bleibt aber bei Tempo 50“, betont Bürgermeister Andreas Zapf. Die gestern gestartete Testphase ist das Ergebnis eines langen Ringens mit der Verkehrsbehörde beim Landkreis Ludwigslust-Parchim. Denn die Gemeinde bemüht sich schon seit Jahren darum, in der Straße Am Petersberg den Verkehr zu beruhigen. Die jetzt aufgebaute Variante ist ein Kompromiss. Die Forderung nach Tempo 30 in diesem Bereich war nicht durchzusetzen, betont Zapf. Dafür gehört zur Testphase aber auch, dass eine Fachfirma an zwei Wochen innerhalb des kommenden Vierteljahres den Verkehr in der Straße Am Petersberg zählen lässt. Mit den gesammelten Daten geht es dann in Pinnow in die nächste Runde in der Debatte um eine Verkehrsberuhigung.

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