Guter Start : Verkehr rollt über neue Kreuzung

Von der Ludwigsluster Chaussee ist die Stadionstraße über die neue Kreuzung zu erreichen.
Von der Ludwigsluster Chaussee ist die Stadionstraße über die neue Kreuzung zu erreichen.

Seit Montag, 9 Uhr, sind die Absperrungen weggeräumt: Trotz zusätzlicher Ampel herrschte kaum Stau auf der Ludwigsluster Chaussee

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04. November 2014, 08:00 Uhr

Test bestanden: Gestern um 9 Uhr ging die neue Ampelkreuzung auf der Ludwigsluster Chaussee unterhalb der Stadionbrücke in Betrieb – und zwar reibungslos. Die Bedarfsampeln funktionierten wie geplant, der Verkehr rollte in alle Richtungen. Das Abbiegen der großen Schlenki-Busse, die als Umleitung jetzt über den Osterberg und durch die Gartenstadt fahren, klappte problemlos. Selbst die Autos, die aus der Stellingstraße kamen und stadtauswärts wollten, konnten nach kurzer Wartezeit an der Ampel auf der Ludwigsluster Chaussee wenden – Zeitverlust höchstens eine Minute. Auch als ein Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn Vorfahrt gewährt bekommen musste, gab es keine Probleme an der neuen Kreuzung.

Strahlende Gesichter bei den Verantwortlichen: „Ja, es läuft genau so wie geplant“, sagte Carsten Bierstedt vom Amt für Verkehrsmanagement sichtlich zufrieden. „Die Nagelprobe wird der Berufsverkehr sein. Wir werden das in den nächsten Tagen im Früh- und Spätverkehr vor Ort beobachten“, versicherte Bierstedt. Gegebenenfalls müssen dann die Ampelphasen optimiert werden.

Daran arbeiteten gestern schon die Techniker der Berliner Sila Service GmbH, einer Spezialfirma für Lichtsignalanlagen. Sie prüften bei laufendem Verkehr, ob die Fußgängerbedarfsampel den Anforderungen entspricht. Ergebnis: Alle fünf Fahrspuren der Ludwigsluster Chaussee können bei einer Grünphase überquert werden, langsame Fußgänger können ansonsten die Verkehrsinsel in der Mitte der Straße für eine Pause nutzen. Wartezeit auf Grün je nach Verkehrsdichte: etwa 30 bis 45 Sekunden.

Die Verkehrsdichte wird durch Sensoren ermittelt, die auf den Ampeln installiert sind und dafür sorgen, dass die Chaussee vorrangig mit der Grünphase bedient wird, die nur dann unterbrochen wird, wenn Autos oder Fußgänger die Ludwigsluster queren wollen. „Das sind keine Kameras, die Autos filmen oder Nummernschilder speichern“, betont Bierstedt. Entsprechende Anfragen habe er schon erhalten.

Zwei Sonderregelungen gibt es dennoch: Die Stadionbrücke kann noch in dieser Woche von Fußgängern und Radfahrern überquert werden, obwohl dort schon die Abbruchfirma am Werk ist. Aber ab 8. November ist sie dann komplett gesperrt. Bis dahin wird jedoch die zweite kleine Baustelle, der barrierefreie Übergang über die Straßenbahngleise und der direkte Anschluss ans Slüter Ufer, fertig sein, versichert Verkehrsmanager Bierstedt.

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