Grünes Tal Schwerin : Verkehr rollt früher

Haben die Baustelle fest im Griff: Holger Bonnke, Bernd-Rolf Smerdka und Bauüberwacher Jochen Koosmann .
Haben die Baustelle fest im Griff: Holger Bonnke, Bernd-Rolf Smerdka und Bauüberwacher Jochen Koosmann .

Baubetrieb will vier Monate eher fertig werden – Fahrbahnen werden deutlich verändert, Gartenstadt profitiert von Ausgleichspflanzungen

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07. November 2015, 08:00 Uhr

Gute Nachricht für die Autofahrer: Die Baustelle am Grünen Tal zwischen Zoo und Köpmark wird eher fertig, als vorgesehen. „Geplant war der Abschluss der Arbeiten im Oktober kommenden Jahres“, sagt Bauleiter Holger Bonnke. „Kampfziel der Baufirma ist jetzt Ende Juni 2016.“

Dabei gab es durchaus schon Schwierigkeiten. „Es war eine Schrecksekunde, als die Baufirma den Verdacht äußerte, dass unter der Straße Munition liegen könnte“, sagt der Chef des Amtes für Verkehrsmanagement, Bernd-Rolf Smerdka. Der Munitionsbergungsdienst wies an, dass im Bereich des Abwasserkanals sondiert werden muss. „Es wurde aber nichts gefunden.“

Heute wird auf die derzeit gesperrte Fahrbahn die Deckschicht aufgebracht. Die Einmündung zur Schwentnerstraße wird deshalb gesperrt. „Wir wollen die Fahrbahn auf der Seite des Großen Dresch Mitte Dezember frei geben“, kündigt Holger Bonnke an. Die Autofahrer werden dann deutliche Veränderungen wahrnehmen. Es stehen weniger Fahrspuren zur Verfügung. Deshalb musste auch ein Teilstück der Crivitzer Chaussee umgebaut werden. „Wir konnten dadurch auch gleich die Zufahrt zum Discounter neu ordnen“, sagt Bernd-Rolf Smerdka. Zwischen der Straßenbahnbrücke und der Hamburger Allee sind jetzt Bordsteine gesetzt und eine große, asphaltierte Sperrfläche ist verschwunden. Dadurch und durch weniger Fahrspuren konnte immerhin ein halber Hektar versiegelter Fläche aufgenommen werden.

Trotzdem müssen für den Neubau der Straße am Grünen Tal so genannte Ausgleichsmaßnahmen vorgenommen werden. Das heißt, dass Bäume oder Büsche gepflanzt werden. Auf dem jetzt breiteren Mittelstreifen wird das nicht erfolgen, so Smerdka. „Der Ortsbeirat Gartenstadt hat angefragt, ob wir nicht die neue Einmündung der Hagenower Straße in die Ludwigsluster Chaussee bepflanzen können.“ Dem habe das Umweltamt zugestimmt. „Die Pflanzungen werden aber nicht gleich, sondern irgendwann später erfolgen.“

Auch der finanzielle Rahmen werde aus heutiger Sicht einzuhalten sein, sagt Bauleiter Bonnke. Gut 2,7 Millionen Euro sind eingeplant, 1,5 Millionen davon sind Fördermittel. Fazit von Holger Bonnke: „Einige Anlaufschwierigkeiten sind überstanden, jetzt läuft die Baustelle.

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