Da muss ich jetzt durch : Vegan essen und Zähne zusammenbeißen

Die Ausbeute: Wer im Bio-Markt genau hinschaut, findet fast für jedes Lebensmittel eine vegane Alternative.
Die Ausbeute: Wer im Bio-Markt genau hinschaut, findet fast für jedes Lebensmittel eine vegane Alternative.

Selbstversuch: Das Zwischenfazit

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25. Juni 2015, 15:00 Uhr

Die ersten Tage des Selbstversuchs „Vegan für eine Woche“ (wir berichteten) sind rum und wir leben noch. Na ja, mehr oder weniger. Gerade in den ersten Tagen hatte ich mit der Umstellung zu kämpfen. Zum Beispiel gab es Mittags eine Möhren-Ingwer-Suppe, die sehr gut schmeckte, aber leider nur für eine Stunde sättigte. Auch Mops-Rüde Rambo ist genervt von Möhren und Haferbrei. Wir brauchen dringend Abwechslung auf den Tisch.

Im Bio-Laden in der Paulsstadt sind wir fündig geworden. Dort gibt es allerlei vegane Köstlichkeiten – vor allem auch vegane Schokolade, die nebenbei bemerkt, schmeckt wie eine ganz normale Sünde. Und auch in der Drogerie direkt gegenüber schlägt das Veganer-Herz höher. Denn hier kennen sich die Verkäufer richtig aus. Es gibt sogar vegane Hundenahrung. Zwei Kilogramm für einen Preis von 8,95 Euro. Und meine Bedenken, dass es vielleicht schädlich für meinen geliebten Mops sein könnte, räumte die nette Dame im Laden aus. Denn sie erklärte, dass Hunde Allesfresser seien und durchaus ohne Fleisch und andere tierische Produkte auskommen. Bei Katzen sei das allerdings ganz anders. In der Drogerie gibt es auch vegane Kosmetik. Erkennbar sind die Produkte an dem Aufdruck der Sonnenblume.

Zwischenfazit: Vegan sein ist nichts für den schmalen Geldbeutel. Ruck zuck sind rund 40 Euro für einen kleinen Einkauf weg. Vegan leben heißt eben in jeder Lebenslage die Zähne zusammenzubeißen – auch beim Öffnen des Portmonees.

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