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Zeitung für die Landeshauptstadt

18. November 2017 | 05:53 Uhr

Ferienerlebnisse : Urlaub nicht nur die schönste Zeit

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SVZ analysierte größtes Internet-Bewertungsportal: Jeder siebte Schweriner kommt mit negativen Erlebnissen von seiner Reise zurück

von
erstellt am 21.Aug.2014 | 08:00 Uhr

Es soll die schönste Zeit des Jahres sein: der Sommerurlaub. Monatelang wurde dafür gespart, dann muss alles perfekt werden – das Wetter, die Reise und natürlich die Unterkunft. In den meisten Fällen funktioniert das auch, wie eine Analyse unserer Zeitung beim Internet-Portal holidaycheck.de zeigt. 6140 Bewertungen von registrierten Schwerinern haben wir dafür unter die Lupe genommen. Unterm Strich äußerten sich 85,3 Prozent lobend über ihre Urlaubsreise. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch: 14,7 Prozent waren mit ihrem Urlaubshotel unzufrieden – oder grob gesagt jeder siebte Schweriner kommt unzufrieden aus seinem Urlaub zurück.

„Ich war im Juli für eine Woche mit meiner Enkelin in diesem Hotel und kann es nicht weiter empfehlen. In dieser Woche bekamen wir nicht einmal frische Handtücher bzw. Bettwäsche. Die ganze Woche gab es eigentlich nur zwei Gerichte, Huhn und Hack. Das Hotel ist in einem schlechten Zustand. Abgewohnt und schmuddelig. Der Bereich um den Pool verdreckt“, schrieb Ilona (52) über ihren Aufenthalt in Güzelcamli an der Türkischen Ägäis. Und Andreas (38) berichtet von seinen zwei Wochen in Gouves auf Kreta: „Das Bad war unsaniert, dreckiges WC, einfach nur eklig… Das Hotel liegt voll in der Einflugschneise, demzufolge Fluglärm. Kosten für WiFi waren der Hammer.“

Von Thomas (41), der in diesem Monat zwei Wochen in Heraklion auf Kreta verbrachte, gab es auch Kritik: „Keine deutschsprachige Kenntnisse an der Rezeption und auch sonst sehr wenig Deutsch. Bei Gästen, die vielleicht kein Englisch oder Russisch sprechen ein Problem. Die Sauberkeit in den Zimmern hat noch Steigerungsmöglichkeiten. Der Fitnessbereich ist mit alten und teilweise defekten Geräten ausgerüstet. Was natürlich den Anspruch an das Fünf-Sterne-Niveau in erheblichem Maße reduziert, ist der Massentourismus aus Osteuropa.“

Bereits im Juni war Katrin (47) ebenfalls auf Kreta, aber in einem anderen Ort, in Rehtymno. „Hotel-Shuttlebus kostenpflichtig und nur vormittags und nachmittags. Man sitzt schnell in der Anlage fest, wenn man nicht flexibel ist oder teuer bezahlen möchte. Zu Fuß ist es sehr weit und beschwerlich nach Plakias zu kommen.“

Auch in Deutschland gab es schlechte Erfahrungen, wie Petra (52) von ihrem Wanderurlaub im sächsischen Oybin berichtet: „Wir hatten 14 Tage gebucht und waren dann recht schnell vom fantasielosen Frühstücksbuffet und der oberflächlichen Reinigung der Zimmer genervt. Das Hotel selbst hat viele Schwachstellen. Kaputte Fliesen, verrostete Heizungen und die verschmutzte Bettwäsche wurde über zwei Wochen nicht gewechselt.“

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