zur Navigation springen

Schweriner Gastronomie-Geschichten : Urige Hafenkneipe über dem Wasser

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der „Angler II“ ist ein beliebtes Ausflugsziel für alle Schweriner, die das Wasser lieben

svz.de von
erstellt am 22.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Die Landeshauptstadt kann auf eine bewegte Gastronomie- und Hotellerie-Geschichte zurückblicken. Egal ob in der Altstadt, am Pfaffenteich oder im Fernsehturm: Viele Einheimische und Gäste wussten und wissen die Vorzüge der Schweriner Gaststätten und Hotels zu schätzen. SVZ stellt in dieser Woche einige Traditionshäuser vor. Heute erzählen Claudia Mull und Axel Loheit vom „Angler II“.

Egal ob Studenten, Politiker oder alteingesessene Petrijünger – im „Angler II“ in der Bornhövedstraße 65 C ist das Publikum bunt gemischt. „Wir legen viel Wert darauf, dass sich hier jeder wohlfühlt“, sagt Claudia Mull. Gemeinsam mit Axel Loheit betreibt sie die urige Hafenkneipe im Domizil des Anglervereins Greif. Der ist nach wie vor Inhaber des Hauses am Schweriner Innensee – seit der Errichtung 1926. Damals als Heimatort für die Schweriner Angler gegründet, ist das traditionsreiche Ausflugsziel nach mehreren Betreiberwechseln und Renovierungen seit 2013 ein angesagter Treffpunkt für Schweriner jeden Alters. Dabei spielt es keine Rolle, welche Jahreszeit herrscht: Im Winter, wenn der See zugefroren ist, ist es dort dank Ofenwärme genauso gemütlich wie im Sommer, wenn die Sonne scheint und das Wasser glänzt. Einen bestimmten Grund, warum der „Angler II“ eine Zwei im Namen trägt, gibt es laut Pächter Matthies übrigens nicht.

Der See bestimmt nicht nur den Blick, sondern auch die Speisekarte im „Angler II“. „Wir legen viel Wert auf frische und regionale Zutaten“, erzählt die 31-Jährige Claudia Mull. Das gilt auch fürs Bier. Und auch die Einrichtung riecht förmlich nach Hafen, See und Leidenschaft: Präparierte Fische hängen ebenso an den Wänden wie Bilder vergangener Tage und Urkunden von Schweriner Anglern. „Die haben ihren Stammtisch rechts hinten im Eck. „Der bleibt immer frei, egal ob sie da sind oder nicht“, ergänzt Axel Loheit.

Ziel der beiden Schweriner ist es, das Flair des Hauses zu bewahren. „Wir möchten, dass sich die, die schon immer hier waren, genauso wohlfühlen wie die, die zum ersten Mal kommen“, erklärt Mull. Das gelte sowohl für die Angler als auch für junge Schweriner oder Gäste, die im Landtag tätig sind. Doch der „Angler II“ ist mehr als nur eine Kneipe mit Geschichte: Sie ist Rückzugsort für Angler, Ort für angenehme Gespräche, Konzerte und andere Veranstaltungen. „Am Sonnabend haben wir wieder eine Hochzeit zu Gast“, erzählt Loheit. „Dann wird richtig gefeiert. Eine schlechte Party hatten wir bisher noch nie. Ich hoffe, das bleibt so.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen