Schwerins Gesichter : Urgestein der Sozialarbeit

Gute Wünsche  bekam Ursula Köpke (2.v.r.) von Renate Kubbutat, Sigrun Schön und Karin Niebergall-Sippel (v.l.).
Gute Wünsche bekam Ursula Köpke (2.v.r.) von Renate Kubbutat, Sigrun Schön und Karin Niebergall-Sippel (v.l.).

Immer an der Seite psychisch Kranker: Anker verabschiedete Ursula Köpke

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01. April 2017, 16:00 Uhr

Ungeduldig, redegewandt, schnell, ein Urgestein, stets lächelnd, auf Atmosphäre bedacht, so buchstabierte Anker-Geschäftsführerin Karin Niebergall-Sippel den Namen Ursula. Ja, Ursula Köpke, Mitglied der Geschäftsleitung der Anker Sozialarbeit, ist ein Urgestein der sozialpsychiatrischen Betreuungslandschaft in Schwerin. Mit einem Empfang in den Räumen der beruflichen Reha von Anker am Bleicherufer wurde sie gestern in den Ruhestand verabschiedet.

In ihren vielen Funktionen bei der Anker Sozialarbeit habe Ursula Köpke immer das große Ganze im Blick gehabt, sich auch regelmäßig auf Landesebene für die Interessen psychisch kranker Menschen eingesetzt, betonte Karin Niebergall-Sippel.

1990 war Ursula Köpke Gründungsmitglied der Initiativgruppe Sozialarbeit, die später Gesellschafter der Anker Sozialarbeit wurde. Vor allem als Leiterin des Wohnverbundes für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen habe sie großen Anteil am Aufbau der Anker Sozialarbeit gehabt, die heute rund 600 Frauen und Männer in den verschiedensten Formen betreue, erklärte Karin Niebergall-Sippel.

Unter den zahlreichen Gästen, die zur Verabschiedung von Ursula Köpke kamen, war neben der Vorsitzenden der Initiativgruppe Sozialarbeit, Sigrun Schön, auch Amtsärztin Renate Kubbutat. So ganz will sich Ursula Köpke aber noch nicht zurückziehen. Der Initiativgruppe Sozialarbeit bleibt sie als Mitglied erhalten.

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