Sukow : Unterricht bei der Feuerwehr

Warum braucht die Feuerwehr Atemschutzgeräte?  Die Antwort auf diese und andere Fragen gab Steffen Peka, der stellvertretender Wehrführer in Sukow.
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Warum braucht die Feuerwehr Atemschutzgeräte? Die Antwort auf diese und andere Fragen gab Steffen Peka, der stellvertretender Wehrführer in Sukow.

Zweitklässler erhielten kleine Lehrvorführung auf dem Dorfplatz

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17. Mai 2015, 10:00 Uhr

Sachkundeunterricht ganz anderer Art: Die Zweitklässler der Sukower Grundschule haben sich mit der Arbeit der Feuerwehr vertraut gemacht – in der Praxis. „Wir behandeln das Thema im Unterricht, da bot es sich an, die Wehr im Dorf zu besuchen“, erzählt Klassenlehrerin Christine Düring. Und das passte gut. Steffen Peka ist stellvertretender Wehrleiter und Vater der Zweitklässlerin Leonie. Er hatte das Feuerwehrauto aus der Halle gefahren und gab den Kindern auf dem Dorfplatz eine kleine Lehrvorführung. An die Kübelspritze durfte jeder ran und spritzen. „Die brauchen wir, um Glutnester löschen zu können“, erzählte Peka. Er erklärte, warum Atemschutzgeräte für die Kameraden so wichtig sind. Und damit die Mädchen und Jungen einen Eindruck davon bekommen, welche Ausrüstung zu einem Feuerwehrmann gehört, hatte er die komplette Montur angezogen. Dass die Kameraden nicht nur zu Bränden gerufen werden, wussten die Schüler schon. „Wir helfen auch bei Verkehrsunfällen oder bei Sturmschäden“, so Peka.

Zwischen Schule und Freiwilliger Feuerwehr Sukow besteht eine gute Zusammenarbeit, seit Jahren schon, betont Christine Düring. So gibt es eine Arbeitsgemeinschaft, die allerdings erst im neuen Schuljahr wieder aktiver wird, weil der Betreuer aus beruflichen Gründen momentan wenig Zeit hat. Aus der Arbeitsgemeinschaft wechseln regelmäßig Kinder in die Jugendwehr, in der derzeit neun Mädchen und Jungen mitwirken.

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