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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. Dezember 2017 | 20:35 Uhr

Kinderhilfswerk : Unicef-Gruppe besucht Gauck

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

25. Geburtstag der Kinderrechtskonvention: Schülerinnen des Fridericianums treffen in Berlin den Bundespräsidenten

von
erstellt am 01.Sep.2014 | 22:00 Uhr

Leah weiß schon, was sie dem Bundespräsidenten sagen wird. „Jedes Kind hat das gleiche Recht auf ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit. Es gibt aber leider immer noch viele Probleme“, erklärt die Schülerin des Fridericianums. Die 15-Jährige engagiert sich in der Unicef-Gruppe des Gymnasiums. Zusammen mit den anderem Mitgliedern der Gruppe wird Leah am 20. November an einem Treffen mit Joachim Gauck teilnehmen. Anlass für die Begegnung in Berlin ist der 25. Geburtstag der UN-Konvention über die Kinderrechte.

Insgesamt 50 Schüler aus der ganzen Bundesrepublik werden im Schloss Bellevue mit dem Präsidenten und seiner Lebensgefährtin und Unicef-Schirmherrin Daniela Schadt ins Gespräch kommen. „Unsere Gruppe ist eine von fünf Unicef-Gruppen, die für das Treffen ausgewählt wurden“, sagt Leiterin Kerstin Biedermann. „Das ist für uns eine große Ehre.“ Seit gut zehn Jahren gibt es die Unicef-Gruppe am Fridericianum. Aktuell besteht sie aus zehn Mädchen.

Von Unicef-Abteilungsleiter Sebastian Sedlmayr und seinen Kolleginnen Berit Nissen und Marianne Müller-Antoine wurden die Neunt- und Elfklässlerinnen jetzt in Schwerin auf das Zusammentreffen mit dem Bundespräsidenten vorbereitet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Schloss Bellevue stehe die Frage, was jeder Einzelne für die Verwirklichung der Kinderechte tun könne, so Sedlmayr.

In Berlin wollen die Schwerinerinnen dem Präsidenten über ihre Aktivitäten berichten. So helfen die Schülerinnen unter anderem auch bei der Ausrichtung des Unicef-Laufes um den Pfaffenteich, der am kommenden Sonnabend stattfindet. Am Ende des Schuljahres planen die Fridericianerinnen wieder einen Projekttag für Mädchen und Jungen aus den sechsten und siebten Klassen der Stadt. „Die Einladung des Bundespräsidenten ist für uns ein Ansporn, uns weiter für die Kinderrechte einzusetzen“, betont die 17-jährige Lisa.

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