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Suchspass im Schweriner Zoo : Tüten und Tieren auf der Spur

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Jung und Alt hielten am Wochenende im Zoo nicht nur nach Osternestern Ausschau, sondern auch nach tierischen Neuzugängen

svz.de von
erstellt am 18.Apr.2017 | 05:00 Uhr

Mit einem stolzen Lächeln hält Marlene ihre Ostertüte in die Luft. „Eine Tüte suchen wir noch, damit dein Bruder Mats auch eine hat“, sagt Christian Otto zu seiner vierjährigen Tochter. „Mehr gibt es dann aber nicht. Die anderen Kinder sollen ja schließlich auch noch etwas finden“, ergänzt Mama Anke Busch. Marlene nickt und macht sich auf die Suche.

So wie das Schweriner Paar zog es am Ostersonntag hunderte Eiersucher aus Nah und Fern in den Zoo der Landeshauptstadt. Trotz grauer Wolken und Regen. Neben zahlreichen Tieren gab es aber auch noch einen weiteren Grund für den Osterbesuch im Tierpark: 1500 Süßigkeitenpakete hatten Zoomitarbeiter im Vorfeld versteckt. Damit auch die ganz kleinen Zoobesucher eine Chance auf die vielen Tüten hatten, durften alle unter Fünfjährigen genau fünf Minuten früher starten. Eine Chance, die sich unter anderem Timo nicht nehmen ließ: Sechs Tüten hatte der zweijährige Junge gefunden – natürlich mit tatkräftiger Unterstützung seiner Mutter Manuela Meissner. „Wir sind heute zu Besuch bei Oma Gudrun und Opa Fred. Die beiden haben sich den Besuch im Zoo einfallen lassen“, erklärt Timos Papa Sebastian Meissner. „Timo kann Eier suchen, und wir erfahren, was es alles neues hier gibt“, erklärt Oma Gudrun den Besuch.

Doch wer im Gegensatz zu Marlene und Timo keine der gut versteckten Tüten fand, musste nicht traurig sein: Zwei als Osterhasen verkleidete Mädels verteilten auf dem Rundgang des Tierparks weitere 1500 Ostertüten an junge und ältere Gäste. Neben der Suche nach den süßen Überraschungen gab es am Ostersonntag aber noch allerlei mehr im Schweriner Zoo zu entdecken und erleben. In den Gehegen der Weißschwanz-Stachelschweine und der Mähnenspringer verbrachten ganz junge Zoobewohner ihr erstes Ostern im Tierpark in Zippendorf. Auf der Festwiese konnten Zoobesucher sich dann von ihrer Suche nach Ostertüten oder neuen Tieren entspannen und ihrer Kreativität beim Bemalen von kleinen Figuren aus Gips freien Lauf lassen. Dabei war von Seepferdchen über Tiger bis hin zu Elefanten für jeden Geschmack etwas dabei.

Für die etwas größeren Gäste warteten Löwenskulpturen darauf, gestaltet zu werden. „Damit in den nächsten Jahren wieder ein Löwe im Zoo wohnen kann, sind wir auf Hilfe angewiesen“, sagt Zoo-Direktor Dr. Tim Schikora. Jeder verkaufte Löwe helfe dem Zoo, den Bau einer neuen Löwenanlage zu finanzieren.

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