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Kartoffeln im Mittelpunkt : Tüffelwochen auf dem Höhepunkt

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zur Halbzeit der Aktion des Lewitz-Vereins fand an der Kartoffelhalle in Sülte ein Hoffest mit hunderten Gästen statt

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erstellt am 16.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Zur Halbzeit bei den diesjährigen Tüffelwochen in der Lewitz erlaubte die Agp Lübesse am Sonnabend Neugierigen einen Blick hinter die Kulissen: Der Landwirtschaftsbetrieb öffnete die Tore seiner Kartoffelhalle in Sülte und fuhr mit den Gästen auf die Äcker. So konnten sich mehr als 500 Gäste schon bis zum Mittag ein Bild davon machen, wo und wie Knollen heranwachsen, geerntet und für den Handel abgepackt werden. „Große Augen haben viele Gäste bekommen, als sie die Berge von Zwiebeln und die moderne Anpack-Technik in unseren Hallen sahen“, erzählt Steffen Schwedt von der Kartoffelhalle. Denn die Sülter sind seit einigen Jahren auch im Zwiebelgeschäft.

Dieses Hoffest bei den inzwischen fünften Tüffelwochen war eine Premiere. „Wir sind zwar von Anfang bei den Tüffelwochen auch mit Hofführungen dabei“, erzählt Rainer Mönch von der Agp. Aber dieses Mal wurde ein Fest mit Marktständen und Unterhaltungsprogramm daraus – auch als Probelauf für das Kreiserntefest von Ludwigslust-Parchim, das im kommenden Jahr in Sülte steigt. Sowohl mit dem Ablauf als auch mit der Besucher-Zahl und Resonanz waren die Gastgeber sehr zufrieden.

Doch jetzt im Oktober dreht sich in der gesamten Lewitz alles um die Knolle, die auf den leichten Böden der Region gut gedeiht. Der Lewitz-Verein rückt gemeinsam mit Partnern die Kartoffel stärker in den Fokus. In einer Reihe von Schulgärten werden die Erdäpfel angebaut, die Kinder starten jetzt zur Erntezeit bei der Kartoffel-Spartakiade. Hoteliers und Gastronomen setzten vermehrt Kartoffelgerichte auf ihre Speisekarten.

Hinzu kommt der Wettbewerb um die „Kartoffel der Lewitz“. Auch die Gäste in Sülte konnten vier festkochende Kartoffeln probieren und ihre Favoriten küren. „Ich bin Mecklenburger und daher Kartoffelesser“, erzählt Sven-Ole Jarchow aus Schwerin. Er entschied sich für die Sorte Valetta, „weil die einen erdigen Nachgeschmack hat. Der passt gut zu Fleisch und viele Soße.“ Sein Frau Heike votiert für Linda. Auch die Kartoffelsorten Salome und Venezia stehen zur Wahl, wobei die Tester nicht wissen, welche gekochte Kartoffel sich hinter dem Buchstaben verbirgt, den sie nach dem Verkosten ankreuzen. Übrigens: Jeder Stimmzettel hat eine Gewinnchance. Denn beim Tüffelwochen-Finale am 28. Oktober in Tramm wird die „Kartoffel der Lewitz“ gekürt und jeder Stimmzettel wandert in den Lostopf der Tombola.

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