Sanierung : Trauerhalle wird wasserdicht gemacht

Soll noch in diesem Jahr saniert werden: die denkmalgeschützte Trauerhalle auf dem Alten Friedhof.
Soll noch in diesem Jahr saniert werden: die denkmalgeschützte Trauerhalle auf dem Alten Friedhof.

SDS-Chefin kündigt Arbeiten an Keller und Fußboden sowie auf dem Dach an

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27. Januar 2016, 16:00 Uhr

Unsere Leserin Liebtraut Raddatz hat diese Erfahrung schon mehrfach gemacht: „Die Akustik in der Trauerhalle auf dem Alten Friedhof ist nicht gut. Wer in einer hinteren Reihe sitzt, bekommt kaum etwas mit.“ Wenn die Halle demnächst saniert werde, sollte auch die Tonanlage überprüft werden, so Raddatz am Heißen Draht unserer Zeitung. Vor zwei Jahren erst sei die Technik ausgetauscht worden, berichtet die Werkleiterin der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS), Ilka Wilczek. „Und uns sind aktuell keine Beschwerden bekannt.“ Möglicherweise lägen die Erfahrungen von Frau Raddatz schon länger zurück.

Tatsächlich sollen aber voraussichtlich noch in diesem Jahr umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Trauerhalle beginnen, die auch dazu führen werden, dass das Gebäude zeitweilig nicht genutzt werden kann. „Wir wollen die Probleme mit der Feuchtigkeit beheben, den Keller und den Fußboden der Trauerhalle trocken legen“, kündigt Wilczek an. Außerdem solle das Dach erneuert werden.

Rund 1,3 Millionen Euro werden die Arbeiten voraussichtlich kosten, finanziert aus Landesmitteln für das von der Schweriner Politik beschlossene Integrierte Stadtentwicklungskonzept. „Unsere Planung ist soweit abgeschlossen. Wir werden den Fördermittelantrag in Kürze stellen“, erläutert die SDS-Chefin.

Während der Dacharbeiten könne die Trauerhalle von 1930 wahrscheinlich nicht genutzt werden, sagt Ilka Wilczek. Als Ausweichstätte käme dann die Trauerkapelle in Betracht. Wann genau die Arbeiten auf dem Friedhof starten und abgeschlossen werden können, hänge von der Bewilligung der Mittel und der Witterung ab, so die Werkleiterin.

Für Liebtraut Raddatz hat Wilczek aber schon mal eine gute Nachricht: Auch wenn es derzeit aus SDS-Sicht keine Schwierigkeiten mit der Technik gäbe, soll die Tonanlage in der Trauerhalle in diesem Jahr auf jeden Fall noch einmal durchgecheckt werden.

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