Freestyle : Tollkühne Kerle am Hallendach

Kunststückedieser oder noch wilderer Art sind am Sonnabend in der Kongresshalle zu erleben.
Kunststückedieser oder noch wilderer Art sind am Sonnabend in der Kongresshalle zu erleben.

Bei der „Night of Freestyle“ zeigen die Fahrer mit ihren Rädern und Krädern am Sonnabend Sprünge bis 12 und 14 Meter Höhe

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03. Dezember 2014, 13:00 Uhr

Wer es wild und gefährlich mag, der ist am Sonnabend in der Sport- und Kongresshalle richtig aufgehoben. Dort startet die extrem aufwändig gestaltete „Night of Freestyle“. Dahinter verbergen sich wilde Sprünge mit Zwei- und Vierrädern. Durch die Luft bis direkt unter Hallendach wird per Mountainbike, BMX-Rad, Mini-Bike oder auch mit dem Schneemobil oder Moto-Cross-Maschinen gerast und gesprungen. Die atemberaubenden Stunts werden durch alle nur denkbaren Pyro- und Lichteffekte in Szene gesetzt. Die dort in 12 bis 14 Meter Höhe ihr Können zeigen, gehören zu den besten Fahrern der Szene.

Hinter der Veranstaltung stecken keine Fremden, sondern Organisatoren aus Lübtheen. Music Eggert heißt das Unternehmen, und Vater Rolf als auch Sohn Sebastian Eggert haben sich längst ihren Namen als Großveranstalter gemacht. Neben der „A 24 on Tour“ oder „Airbeatone“ zeichnen sie auch noch für viele andere Großprojekt in der Region verantwortlich.

Die Geschichte mit den Freestylern liegt den beiden besonders am Herzen. Schließlich gab es diese Show in den vergangenen Jahren als Freiluftveranstaltung auf der Lübtheener Crossbahn. Doch das Konzept unter freiem Himmel stieß trotz in manchen Jahren tausender Zuschauer an seine Grenzen. „Man kann in einer Halle mehr machen, gerade was die Effekte betrifft. Natürlich geht es auch um die Sicherheit der Fahrer. Da sind wir in der Halle auf der sicheren Seite“, verriet Sebastian Eggert im Gespräch mit unserer Zeitung. Für den Zuschauer hat der Umzug unters Hallendach natürlich auch seine Vorteile, vor allem sind die Stunts viel besser zu sehen, und warm ist es auch.

Nach der Premiere im vergangenen Jahr, folgt nur die Freestyle-Nacht Nummer zwei in Schwerin. Eine Woche später gibt es in Rostock eine weitere Veranstaltung.

Geht es nach den Veranstaltern könnte die Schweriner Halle ruhig noch ein wenig höher sein. Erlaubt sind nun 12 bis 14 Meter Sprunghöhe, je nach Wölbung der Decke. Das Ganze passiert ohne aufwändig in die Halle geschüttete Sandberge, sondern auf relativ normalen Boden. Der Clou besteht in den einzigartigen Rampen, für die extra ein Schweizer Spezialist angeheuert wurde.

Speziell ist auch der Trick, den Jostein Stenberg aus Norwegen auf seinem 300 Kilogramm schweren Schneemobil mit 150 PS zeigt. Er wagt einen Backflip – Salto rückwärts. Er ist der einzige europäische Fahrer, der diesen Sprung noch wagt.

Die Organisatoren sind optimistisch, die schon guten Besucherzahlen des Premierenjahres übertrumpfen zu können. Einlass am Sonnabend ist bereist um 17 Uhr, die Show beginnt um 19 Uhr Anschließend findet auch noch eine große Aftershowparty auf drei so genannten Floors im Schweriner Zenith statt.

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