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Zugunglück in Schwerin : Tödlicher Unfall legt Zugverkehr komplett lahm

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Der Zugverkehr in Schwerin war am Sonnabend knapp zwei Stunden komplett lahm gelegt. Grund dafür war ein schwerer Unfall in Schwerin-Mitte. Ein 57-Jähriger wurde von einem Zug überrollt. Suizid-Versuch?

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erstellt am 03.Feb.2013 | 06:10 Uhr

Schwerin | Bahnreisende mussten am Wochenende in der Landeshauptstadt viel Geduld mitbringen. Der Zugverkehr zwischen Schwerin Hauptbahnhof und Schwerin-Görries war am Sonnabend von 9 bis 10.40 Uhr komplett lahm gelegt, wie die Bundespolizei mitteilt. Grund dafür war ein schwerer Unfall in Schwerin-Mitte. Es kam bei den Zügen in Richtung Hamburg und Berlin zu erheblichen Verspätungen, die sich weitreichend auf den Zugverkehr im ganzen Norden auswirkten. Die Bahn setzte Busse ein, die die Reisenden weiter transportierten.

In Höhe der Fußgängerbrücke Franz-Mehring-Straße war ein 57-Jähriger gegen 9 Uhr vom Zug überrollt worden und dabei tödlich verunglückt. Das teilt die Polizei mit. Ob es sich um einen Suizid-Versuch handelte, schließen die ermittelnden Beamten nicht aus. "Wir ermitteln derzeit in alle Richtungen", teilt Pressesprecherin Erika Krause-Schöne von der Bundespolizei mit.

Der Fall wurde an die Kriminalpolizei gegeben. Erst in den Nachmittagsstunden fuhren die Züge in und durch die Landeshauptstadt wieder nach Fahrplan in Richtung Hanse- und Bundeshauptstadt.

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