Ostern in Schwerin : Tierisches Vergnügen im Zoo

Der Besuch bei den Osterhasen hat sich für Nele (3) und Phil (6) gelohnt. Von Sarah Börner (l.) und Louanne Nieny gab es kleine Überraschungstüten.  Fotos: Anne Schwartz
1 von 3
Der Besuch bei den Osterhasen hat sich für Nele (3) und Phil (6) gelohnt. Von Sarah Börner (l.) und Louanne Nieny gab es kleine Überraschungstüten. Fotos: Anne Schwartz

Traditionelle Eiersuche am Eulenhaus lockte viele Besucher in den Schweriner Tierpark

von
29. März 2016, 05:00 Uhr

Kaum hatte Zoodirektor Tim Schikora das Startsignal zur Ostereiersuche gegeben, waren hunderte Kinder und Jugendliche nicht mehr zu halten: Begeistert stürmten sie den Berg am Eulenhaus hinauf und wurden im Laub, im Gras am Wegesrand oder zwischen den Gehegen fündig. Noch am frühen Sonntagmorgen hatten hier zahlreiche Zoomitarbeiter rund 1500 kleine Überraschungstüten versteckt, die den kleinen Besuchern nun ein Lächeln ins Gesicht zauberten.

Wer trotz ausgiebiger Suche nichts Süßes fand, musste jedoch nicht traurig sein. Als Hasenmann und Hasenfrau verkleidet zogen Sarah Börner und Louanne Nieny mit einem Bollerwagen voller Naschereien durch den Tierpark und verteilten Süßigkeiten an die kleinen und großen Besucher. Darüber freute sich auch der sechsjährige Phil. Geht es um das Osterfest, ist die Vorfreude bei dem kleinen Jungen aus Berlin nämlich groß. „Schon kurz nach Silvester fragt er das erste mal nach, wann wir wieder zu Ostern in der Zoo fahren“, sagt seine Oma Maren Heyder mit einem Schmunzeln. Den Abstecher in die Landeshauptstadt verbindet die Familie jedes Jahr mit einem Besuch bei Uroma Hanna Schneck, die in Schwerin wohnt. „Gemeinsam fahren wir dann traditionell in den Tierpark“ sagt Maren Heyder. Bei der Familie punkte der Zoo neben der Eiersuche vor allem mit der liebevollen Organisation des Osterfestes. Gefallen am bunten Programm fand auch Martina Neugebauer. „Den Tipp bekam ich von Bekannten, die davon schwärmten“, sagt die Groß Tessinerin, während Tochter Nele eifrig nach den versteckten Ostertüten Ausschau hielt.

Wer der Hektik des Eiersuchens entgehen wollte, den zog es stattdessen auf die Festwiese. Beim Anmalen von kleinen Gips-Figuren ging es hier deutlich ruhiger zu. Hochkonzentriert verzierte etwa die vierjährige Pauline ihren Pinguin mit gelber, grüner und roter Farbe. „Zu Hause habe ich auch schon eine Schnecke und einen Frosch, die ich im letzten Jahr angemalt habe“, sagt die kleine Schwerinerin.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen