Schweriner sorgen für Requisite : Theater sucht Erinnerungsstücke

Kamera, Puppe, Kartenspiel – was in der Lebensgeschichte der Besucher eine besondere Rolle spielt, können sie als Requisite für ein Schauspiel anbieten.
Kamera, Puppe, Kartenspiel – was in der Lebensgeschichte der Besucher eine besondere Rolle spielt, können sie als Requisite für ein Schauspiel anbieten.

Für die Inszenierung „Ankommen (AT)“ können Zuschauer persönliche Gegenstände zur Verfügung stellen

svz.de von
28. August 2016, 05:45 Uhr

Das Staatstheater sucht persönliche Erinnerungsstücke seiner Zuschauer. Sie werden benötigt für das Ensembleprojekt „Ankommen (AT)“, das am 3. Oktober auf dem Spielplan steht. Bis zum 15. September können solche, möglichst handlichen Gegenstände mit den Kontaktdaten ihrer Besitzer am Bühneneingang des Theaters an der Rückseite des Gebäudes am Alten Garten abgegeben werden.

Gefragt sind Gegenstände, die kaum mehr wahrgenommen werden oder zu verschwinden drohen, obwohl sie unbedingt nochmal ins Rampenlicht gehören könnten. Es dürfen gewöhnliche oder ungewöhnliche Erinnerungsstücke sein, mit einer persönlichen Botschaft versehen oder ohne: alte Dias, Omas Kamm, das erste selbst zusammengestellte Tonband oder ähnliches. Eine Auswahl der gesammelten Gegenstände wird als Requisite mit auf eine abenteuerliche Reise in die neue Spielzeit geschickt. Für Nachfragen steht Schauspieldramaturgin Jenny Flügge per E-Mail unter fluegge@mecklenburgisches-staatstheater.de zur Verfügung.

Mit „Ankommen (AT)“ wird dem Publikum am 3. Oktober ein szenischer Rundgang von und mit dem neu aufgestellten Schauspielensemble des Staatstheaters geboten – eine Entdeckungstour durch das Theater am Alten Garten. Die Theaterbesucher haben die Gelegenheit, das neue Schauspielensemble kennenzulernen, das Haus vom Keller bis zum Kuppeldach zu erkunden und zwischen Kabeln, Kostümen und Kulissen zu fragen, woher die Künstler kommen und wohin sie wollen.

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