Terrorverdacht in JVA: Fall für Bundesanwalt

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22. Januar 2015, 13:08 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Schwerin will die Ermittlungen wegen Terrorverdachts gegen einen 22-jährigen Untersuchungshäftling an den Generalbundesanwalt in Karlsruhe abgeben. Das teilte der Sprecher der Schweriner Ermittlungsbehörde, Oberstaatsanwalt Stefan Urbanek auf Anfrage unserer Redaktion mit. Wie unsere Zeitung gestern berichtete, soll in der Justizvollzugsanstalt Bützow ein Brief des schwedischen Staatsbürgers mit türkischen Wurzeln abgefangen worden sein, in dem es hieß: „Es ist Chaos in Syrien. Wir müssen hin und Krieg führen.“ Der Mann befindet sich im Bützower Gefängnis, weil er im September 2014 bei Gadebusch berauscht und mit überhöhtem Tempo auf das Auto einer Frau aufgefahren sein soll. Die 60-Jährige starb. Am Mittwoch hatte der Prozess gegen ihn vor dem Grevesmühlener Amtsgericht begonnen.

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