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22. November 2017 | 12:23 Uhr

TGZ Schwerin : Technologiepark muss größer werden

vom

Das Technologie- und Gewerbezentrum (TGZ) hat sich als Glücksgriff für Schwerin und die Region erwiesen. Derzeit sind rund 95 Prozent der Flächen vermietet und die Nachfrage wächst.

svz.de von
erstellt am 06.Feb.2012 | 06:52 Uhr

Gartenstadt | Das Technologie- und Gewerbezentrum (TGZ) in der Hagenower Straße, bei dem die Landeshauptstadt Mitgesellschafter ist, hat sich als Glücksgriff für Schwerin und die Region erwiesen. Rund 300 Firmen haben sich in den vergangenen 20 Jahren im TGZ angesiedelt, sich entwickelt, am Markt etabliert und dann ausgegründet. Insgesamt sind so mehr als 2000 Arbeitsplätze im Hochtechnologiesektor in der Region Schwerin-Wismar entstanden. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Derzeit sind rund 95 Prozent der Büro-, Werkstatt- und Dienstleistungsflächen - das sind rund 8460 Quadratmeter - vermietet und die Nachfrage wächst. "Deshalb ist eine Erweiterung des Technologieparks südlich der Mettenheimer Straße geplant", sagt Bernd Nottebaum, Leiter des städtischen Amtes für Wirtschaft und Liegenschaften. Die Erschließung des rund 63 000 Quadratmeter großen Areals soll noch in diesem Jahr beginnen, versichert der Wirtschaftsförderer.

"Das TGZ bietet eine hervorragende Ausgangsposition für Investoren, Gründer und akademischen Nachwuchs", sagte Rainer Beckmann, Vorstandsvorsitzender des TGZ, im Gespräch mit Wirtschaftsminister Harry Glawe, der sich bei einem Besuch im Technologie- und Gewerbezentrum über die wachsende Hightech-Branche im Land informieren wollte. Das TGZ ist dabei ein Vorzeigestandort. Derzeit sind dort 40 technologieorientierte Firmen ansässig, die vorrangig in den Bereichen Medizintechnik, Wasserstofftechnologie, Software-Entwicklung, Steuer-, Mess- und Regeltechnik und Sensorenentwicklung tätig sind. Dazu gehören beispielsweise die Medizintechnikfirmen human med AG und Hoffrichter GmbH, das weltweit tätige IT-Unternehmen Trebing+Himstedt und das Zentrum für Wasserstofftechnologie HIAT. Die Firma Diagnostische Systeme und Technologien GmbH (DST) bereitet gerade ihre Ausgründung vor und will in die Innenstadt ziehen. "Die Baugenehmigung für den Umbau des Gebäudes Güterbahnhofstraße 16 haben wir bereits erteilt", sagt Nottebaum.

Ein weiterer Vorzug des TGZ ist die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Wismar und der Universität Rostock sowie zu weiteren wissenschaftlichen Institutionen. In vielen dort ansässigen Unternehmen wie beispielsweise Trebing+Himstedt oder Planet IC sind oft Studenten zu finden, die dort ihre Praktika absolvieren - und nach erfolgreichem Studienabschluss oft sogar in diesen Firmen anfangen.

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