Schwerin : Tafeln wie die alten Götter

Gastfreundlich: Hermes-Inhaber Ioannes Gianiki und Chefkellner Nikita Droofias (r.)
Gastfreundlich: Hermes-Inhaber Ioannes Gianiki und Chefkellner Nikita Droofias (r.)

Im Restaurant Hermes kochen Griechen traditionell

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01. März 2018, 12:00 Uhr

In der Landeshauptstadt leben Menschen aus aller Welt. Aus ihrer Heimat haben die Zugezogenen nicht nur ihre Sprache und ihre Traditionen, sondern auch ihre Essgewohnheiten mitgebracht. Einige kochen in Restaurants für die Schweriner ihre einheimischen Speisen. Andere bieten in Läden frisches Obst und Gemüse und Waren feil, die es beim Discounter nicht gibt. Heute: Im Restaurant Hermes herrscht griechische Gastfreundschaft.

Zeus-Pfanne und Artemis-Teller, Hermes-, Apollo- oder Dionysos-Platte: Der „Götterbote“, die Speisekarte des Restaurants von Ioannes Gianiki weist schon darauf hin, dass hier die alten Götter der Griechen eine wichtige Rolle spielen. Auch im Inventar zeigen Skulpturen, Wandfriese, Bilder und Terrakotten Abbilder der antiken Gottheiten. „Bei uns spielt die griechische Tradition eine wichtige Rolle“, sagt Ioannes Gianiki. „Für uns sind unsere Gäste wie eine große Familie.“ Diese Gastfreundschaft, die Herzlichkeit und die persönliche Begrüßung der vielen Stammgäste geben dem Restaurant Hermes in der Friedrichthaler Lärchenallee seine besondere Note.

Hinzu kommt die originale griechische Küche. „Kochen kann jeder, wir aber bieten authentische griechische Küche. Unser Koch Evangelos kommt aus Trikala vom griechischen Hochland aus der Nähe des berühmten Klosters Meteora. Er hat seine Kochkunst auch in Trikala gelernt“, sagt Ioannes Gianiki, der das Hermes vor fünf Jahren von seinem Vater Dimitrios Gianiki übernommen hatte. Dieser wiederum hatte das Spezialitätenrestaurant 1994 in Schwerin gegründet. Mittlerweile bietet es 90 Plätze, dazu 30 im Kellergewölbe und 150 im Biergarten.

Besonders beliebt bei den Gästen sind Lammgerichte, wie etwa gegrillte Lammkoteletts oder Stifado, eine echte Spezialität, berichtet Gianiki. Verschiedene Küchenkräuter, Öle, mediterranes Gemüse, griechische Weine, flambierter Tsipouro und natürlich Ouzo geben der Küche die authentische Note. Und wer seinen Restaurantbesuch noch für Bildung nutzen möchte, kann im „Götterboten“ Wissenswertes über Land und Leute erfahren, sich Urlaubstipps und Rezepte holen.

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