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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. Oktober 2017 | 17:17 Uhr

Wohnraum in Schwerin : SWG investiert Millionen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Was kommt 2017 auf die Mieter in Schwerin zu? Genossenschaft baut neu, modernisiert und reißt ab

von
erstellt am 11.Jan.2017 | 23:00 Uhr

Auf die Mieter des wohl aktivsten Wohnungsunternehmens kommen in diesem Jahr viele Neuigkeiten zu. Die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) investiert 19 Millionen Euro, baut Wohnungen neu, reißt alte ab und eröffnet einen modernen Nachbarschaftstreff.

Mit aktuell 8950 Wohnungen ist die SWG der zweitgrößte Vermieter in Schwerin. In der Leonhard-Frank-Straße können die noch im Bau befindlichen 42 Wohnungen in diesem Jahr bezogen werden. Das Besondere: Fast alle Wohnungen sind bereits vermietet. 20 gehen an Mieter, die schon jetzt in der Weststadt wohnen und einen höheren Komfort wünschen. Und auch die 18 Wohnungen im Haus nebenan sollen in diesem Jahr fertig werden. Die Bodenplatte für die Tiefgarage ist bereits gegossen worden.

Auch im Anne-Frank-Karree auf dem Großen Dreesch ist das erste Stadthaus mit sechs Wohnungen im Mai bezugsfertig. Die SWG hat zwei weitere Grundstücke in diesem Viertel gekauft. Auch diese zwölf Wohnungen sollen 2017 fertig werden.

In der Husumer Straße in Lankow wird die SWG einen ganzen Block komplett umbauen. Aus 50 Wohnungen werden 40. 30 davon sind per Aufzug zu erreichen. Die Balkone werden erneuert. „Das Haus bekommt eine völlig neue Struktur“, sagt SWG-Vorstandschefin Margitta Schumann.

Im April wird die SWG ihren neuen Nachbarschaftstreff in der Weststadt eröffnen. „Jetzt sind die Maler bei der Arbeit“, sagt Schumann. Der 200 Quadratmeter große Treff wird mit modernster Technik ausgestattet. „Wir haben auf Fernseher verzichtet, weil sie zu klein sind.“ Stattdessen überträgt ein Beamer im Bedarfsfall Bilder auf eine große Leinwand. Denn der Veranstaltungsraum ist immerhin 100 Quadratmeter groß, aber teilbar.

Außer diesen „großen“ Vorhaben hat die Genossenschaft „viele kleinere Sachen“ auf dem Zettel. In der Tallinner, der Parchimer und der Ziolkowskistraße werden die Zugänge barrierefrei gestaltet. Ein Hochhaus bekommt eine Rampenanlage. Hier wird außerdem der Fahrstuhl instand gesetzt. In der Hamburger Allee und in der Keplerstraße werden Heizungen auf ein Zwei-Rohr-System umgestellt und dadurch besser regelbar, wodurch der Komfort erhöht wird.

Für das Hochhaus in der Hamburger Allee 146 beginnt 2017 die Instandsetzung. „Wir wollen das Gebäude damit deutlich aufwerten“, so Margitta Schumann.

Die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft wird aber auch in diesem Jahr wieder Häuser abreißen. Das Hochhaus Hamburger Allee 148 und ein Fünfgeschosser in der Niels-Bohr-Straße werden zurückgebaut. „Wir wollen unseren Leerstand damit auf unter sieben Prozent drücken“, so die SWG-Vorstandschefin.

Die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Ihre Geschichte beginnt 1957 mit der Gründung als Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft „Fritz Heckert“. Diese AWG baute ihre ersten Wohnhäuser damals in der Weststadt.

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