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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. November 2017 | 07:05 Uhr

Fahrradparkplätze : SVZ-Leser machen Radfahrern Mut

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Fehlende Fahrradabstellplätze in der Innenstadt beschäftigen Verwaltung – Schweriner unterbreiten konkrete Vorschläge

von
erstellt am 20.Okt.2014 | 12:00 Uhr

„Mit ein bisschen Mut zur Veränderung lässt sich das Problem der fehlenden Fahrradparkplätze in der Innenstadt sicher lösen“, schreibt SVZ-Leser Siegfried Beier. Und er macht das auch konkret und listet auf, wo aus seiner Sicht mindestens 180 Stellplätze in der Altstadt ganz einfach zu schaffen seien: „Hof der alten Hauptpost: 50 plus x, Domstraße: 40, Schlachtermarkt an der WC-Seite: 50 plus x, Baulücke Wittenburger Straße 21/23: etwa 40“. Damit dort, wo heute noch Autos parken, Platz frei wird, sollten die Autofahrer die großen Parkhäuser nutzen, schlägt der Dreescher vor.

Weitere Leser berichten am „Heißen Draht“ immer wieder über so genannte Fahrrad-Leichen, also Zweiräder, die seit Tagen oder Wochen, mit einem Fahrradschloss gesichert, an ein und der selben Stelle stehen oder liegen und nicht bewegt werden, aber Abstellmöglichkeiten blockieren. Jüngstes Beispiel: ein Damenrad auf dem Schelfmarkt.

Und was tut die Stadt? Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow hatte im September zugesagt, sich der Problematik fehlender Fahrradstellplätze anzunehmen. Der zuständige Dezernent, Vize-OB Bernd Nottebaum, hat die Thematik auf der Uhr: „Wir haben die Centermanager in der Innenstadt angeschrieben, um Möglichkeiten zu diskutieren. Als erste konkrete Aktion aber werden wir die so genannten Fahrrad-Leichen ermitteln und entfernen, also die seit Wochen nicht bewegten Räder, die Stellplätze blockieren. Doch die Problematik ist komplex, eine Lösung von heute auf morgen zu finden, ist unrealistisch“, sagt Nottebaum und fügt hinzu: „Aber das Thema liegt uns sehr am Herzen, weil wir noch mehr Schweriner dazu bewegen wollen, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen“, so der bekennende Radfahrer.

Zudem sollen auch andere Schienen wie beispielsweise das Klimaforum genutzt werden, um etwa mit den Rostocker Kollegen weiterführende Gespräche über die Problematik fehlender Stellplätze in der Innenstadt zu suchen.

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