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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 06:52 Uhr

Sukower Baustellen : Sukows Grundschule wächst

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das 1996 errichtete Gebäude bekommt vierten Anbau und hat im neuen Schuljahr Platz für acht Klassen

von
erstellt am 22.Mär.2017 | 14:00 Uhr

Die Grundschule in Sukow ist gerade mal 20 Jahre jung – und bald doppelt so groß wie bei der Einweihung 1996. „Wir bauen im Sommer an, zum inzwischen vierten Mal“, berichtet Bürgermeister Horst-Dieter Keding, der zugleich Vorsitzender des Schulverbandes ist. Dieses Mal kommen zwei weitere Klassenräume, Werkraum, und Computerkabinett hinzu – für rund 600  000 Euro. Zum neuen Schuljahr wird die Grundschule komplett zweizügig, sprich es gibt in jedem der vier Jahrgänge zwei Klassen. „Zur Einschulung werden wir wohl nicht komplett fertig, aber die Masse der Bauarbeiten wollen wir in den Sommerferien schaffen“, fügt Keding an.

Dass die Grundschule für die Kinder aus Sukow, Zietlitz Pinnow und Göhren in 20 Jahren so stark wächst, seitdem verdoppelt werden musste, das hätte Keding Mitte der 1990er-Jahre nicht erwartet. Der Geburtenknick nach der Wende erreichte damals die Grundschulen, die Prognosen waren schlecht. Der Schulverband Sukow erhielt damals nur einen Genehmigung für den Neubau einer einzügigen Grundschule, sprich für eine kleine Schule mit vier Klassen. Doch die zum Schulverband gehörenden Dörfer entwickelten sich besser als gedacht, haben heute stabile Einwohnerzahlen. „Und vor allem junge Familien wollen heute in ihren Heimatdörfern bauen“, fügt Keding an“. Da gelte sowohl für Sukow als auch für Pinnow. Der Schulverband plant deshalb schon eine Weile an der vierten Erweiterung, im Vorjahr wurde das Projekt noch zurückgestellt. Doch jetzt muss gehandelt werden, denn zum neuen Schuljahr steigt die Anzahl der Schüler von derzeit 122 in sieben Klassen auf 142 in dann acht Klassen, berichtet Birgit Warkentin. Die Schulleiterin und ihre derzeit acht Kolleginnen freuen sich, dass die drei Gemeinden zur Grundschule stehen. Doch Keding gibt diesen Dank prompt zurück. „Wir schaffen gern gute Voraussetzungen für unsere Kinder“, betont das Gemeindeoberhaupt. „Doch auch das Lehrerteam um Birgit Warkentin leistet eine hervorragende Arbeit.“

Bei der 600  000-Euro-Investition erhält der Schulverband Hilfe. Mehr als die Hälfte kommt als Fördergeld in den Bautopf. Für den Rest wird ein langfristiger Kredit aufgenommen, den Sukow, Pinnow und Tramm je nach Anzahl der Schüler gemeinsam tragen, erläutert Horst-Dieter Keding. Zugleich wird bei der Ausstattung des Computerkabinetts auf eine angekündigte Bundesinitiative gewartet, damit die Kosten für die Gemeinden im Rahmen bleiben.

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