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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. September 2017 | 02:20 Uhr

Staugefahr : Südufer-Poller bremst ganze Stadt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach mehrjähriger Pause und technischen Problemen funktioniert seit Wochenbeginn die Absperrung wieder – und sorgt für Stau

von
erstellt am 20.Mai.2014 | 22:00 Uhr

Der Poller geht – und alles steht. Das ergab jedenfalls ein SVZ-Test: Vom Innenministerium aus sollte es um 16.30 Uhr zum medienhaus:nord in der Gutenbergstraße gehen. Ohne Poller hätte es den Alternativweg über das Südufer, die Schliemann- und die Werderstraße gegeben. Jetzt bleibt nur die Möglichkeit, über die Reutzstraße – die Einbahnstraße ist aufgehoben – auf die Wismarsche Straße zu gelangen. Doch das dauert. Die Reutzstraße ist dicht. Dann die nächste Herausforderung: Die Wismarsche Straße steht voller Autos – in beiden Fahrtrichtungen. Trotz des schwierigeren Linksabbiegens entscheiden wir uns bei unserem Test gegen den Weg über die Baustelle Bürgermeister-Bade-Platz und ordnen uns in den Stau zur Franz-Mehring-Straße ein. Freundlicherweise hat uns ein Fahrer vorgelassen. Es staut sich weiter. Erst kurz hinter der Paulskirche wird der Verkehr flüssiger. Nach der Friedensstraße wartet in der Voßstraße das nächste Stauende auf uns. Die Sandstraße ist komplett dicht, ebenso die Reuter- und die Wallstraße. Erst um 17.33 Uhr erreichen wir das Verlagshaus auf dem Dreesch.

Wir sitzen nicht allein in der Staufalle. „Ich muss nun mit den Kindern zum Dom und zum Konservatorium einen langen Umweg über die Baustelle Bürgermeister-Bade-Platz, Knaudtstraße und Schelfstraße – demnächst auch gesperrt –, Gauß- und Bebel-Straße fahren. Das sind lange Verkehrswege, die den Straßenverkehr zusätzlich belasten und persönlich Zeit und Geld kosten“, so unsere Leserin Edda Bösche. Auch Irene Wiens ist sauer: „Es fahren Busse und Taxis durch das abgesperrte Südufer, auch Dienstwagen der Landesregierung, Touristenbusse, Polizeiwagen ohne erkennbaren Anlass, städtische Fahrzeuge, Müllfahrzeuge, Weiße-Flotte-Stadtrundfahrt und ,Unberechtigte‘.Nur die paar Bürger, die da durch müssen, weil sie sonst große Umwege haben, lässt man nicht: Ein weiteres Beispiel für die bürgerfeindliche Politik von Stadtvertretung und Stadtverwaltung.“

 

 

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