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24. November 2017 | 14:21 Uhr

Schwerin : Streit an der Villa Hammerstein

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Gabriele Hammerstein, Besitzerin der gleichnamigen Schweriner Villa, ist sauer. "Die offenbar in meiner Abwesenheit von Schwerin durchgeführten Arbeiten auf meinem Grundstück waren niemals von mir beauftragt."

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erstellt am 12.Apr.2012 | 09:53 Uhr

Ostorf | Gabriele Hammerstein, Besitzerin der gleichnamigen Villa in der Weinbergstraße 1, ist sauer. "Die offenbar in meiner Abwesenheit von Schwerin durchgeführten Arbeiten auf meinem Grundstück waren niemals von mir beauftragt und sind ohne mein Wissen, ohne Erlaubnis und gegen mein Interesse durchgeführt worden", erklärt sie zu den im Winter dort vorgenommenen Rückschnitten von Gehölzen. Nicht richtig sei zudem, dass Diplom-Ingenieur Rüdiger Jonas "für einige Bäume mit Stammumfang von mehr als 80 Zentimeter für die Eigentümerin einen Fällantrag stellen" solle. "Es ist unglaublich, was jemand mit meinem Besitz in Schwerin vorhat", sagt Hammerstein im Gespräch mit unserer Redaktion. "Ich habe zur Sicherung meines Besitzes die Schlüssel zu vermeintlich treuen Händen gegeben. Ich finde es unmöglich, was daraus geworden ist."

Wie Gabriele Hammerstein weiter erklärt, habe sie "weder werterhaltende Maßnahmen in Auftrag gegeben noch in Auftrag geben können, da ich aufgrund des weiterhin anhängigen Rechtsstreits zwischen mir, vertreten durch die Vereinigten Staaten, und der Bundesrepublik Deutschland um die Verantwortung für den Zustand meines Eigentums in Schwerin und um den entsprechend zu zahlenden Streitwert überhaupt keine solchen Arbeiten durchführen könnte. Die tatsächlich ausgeführten Arbeiten beruhen allein auf der nicht mit mir abgesprochenen Initiative eines einzelnen Mannes", betont Hammerstein.

Verärgert ist die in New York lebende Besitzerin der Schweriner Villa auch über die Aussage, dass sie bislang keine Initiativen unternommen hätte, um den Zustand des Hauses zu ändern. "Richtig ist, dass ich zahlreiche Ini tiativen unternommen habe, um das Eigentum meiner Familie wieder nutzen zu können. Da ich es aber in einem erbärmlichen Zustand zurückerstattet bekommen habe, war ich gezwungen, immer wieder gerichtlich gegen die Verursacher der Schäden an verschiedenen Gebäudeteilen vorgehen zu müssen", so Hammerstein. Es seien Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht anhängig.

Die ihr im Dezember 2011 bei einem Schwerin-Aufenthalt zur Kenntnis gebrachten Unterlagen mit Ideen für Nutzungskonzepte des Gebäudes hätten sie "in Schock versetzt". "Es sind Pläne für Geschäftsunternehmen, die undenkbar sind, weil sie total im Gegensatz zu meinen persönlichen Interessen sind", betont Gabriele Hammerstein.

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