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Zeitung für die Landeshauptstadt

18. Dezember 2017 | 12:01 Uhr

Schwerin investiert : Straßenbau schluckt Millionen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Stadt will 2017 Dauerbaustellen in der Wittenburger und Bergstraße abschließen und weitere Fahrbahnen und Wege sanieren

von
erstellt am 21.Jan.2017 | 05:00 Uhr

„Wir setzen unser Programm zur Erneuerung der Straßen und Plätze der Landeshauptstadt zielgerichtet fort“, betont Baudezernent Bernd Nottebaum. Im neuen Jahr stehe sowohl die Fortführung wichtiger laufender Straßenbaumaßnahmen als auch der Beginn mehrerer neuer auf dem Plan. Diese werden von der städtischen Verkehrsbehörde betreut. Parallel dazu sollen etliche Fahrbahnen ausgebessert und Teilstücke erneuert werden. Das erfolge in Regie der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS).

Zu den laufenden Großprojekten gehören der grundhafte Ausbau der Wittenburger und der Bergstraße. In beiden läuft der letzt Bauabschnitt. Während die Sanierung der Bergstraße zwischen Landreiter- und Knaudtstraße weitgehend ruhig abläuft und noch in diesem Jahr abgeschlossen sein soll, gibt es permanenten Streit in der Wittenburger, genauer gesagt: um den noch nicht begonnenen untersten Abschnitt. Das derzeit angepackte Stück zwischen Reiferbahn und Lübecker Straße soll bis Frühsommer fertig werden, dann erfolgt die Aufnahme von 30 Meter Pflasters der Wittenburger Straße zwischen Lübecker Straße und Marienplatz. Insgesamt soll alles im Juni, spätestens Juli fertig sein.

Neu in Angriff genommen wird die Sanierung der Arsenalstraße am Südufer des Pfaffenteichs. Start ist im März, Ende August soll alles fertig sein, damit das Drachenbootfest nicht behindert wird. Anpacken will die Stadt in diesem Jahr auch die Reparatur des letzten Teils der Klosterstraße bis zur Mecklenburgstraße. Hinzu kommt der grundhafte Ausbau der Rogahner Straße und der Straße Großer Moor. Beide Vorhaben sind allerdings bei Anwohnern umstritten.

Erneuert werden soll in diesem Jahr auch ein Teil der Hamburger Allee. Der Abschnitt zwischen Plater Straße und Lomonossowstraße wird auf zwei Spuren zurückgebaut.

Mehr als drei Millionen Euro werden die Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen in diesem Jahr für die Reparatur von Straßen und Gehwegen in die Hand nehmen. Allein für Asphaltierungsarbeiten sind 2,9 Millionen vorgesehen. „Wir planen Projekte in fast allen Stadtteilen“, sagt Werkleiterin Ilka Wilczek und nennt einige Beispiele: In Wüstmark wird die Fahrbahn Vor den Wiesen erneuert, in der Weststadt die Werner-Seelenbinder-Straße, in Lankow die Ahornstraße, in Zippendorf der Räthenweg, im Mueßer Holz die Max-Planck-Straße. „Wir haben eine Prioritätenliste zusammengestellt. Wenn der Haushalt der Stadt genehmigt ist, können wir die Ausschreibungen rausgeben. Dann erfolgt die Vergabe und erst danach kann es losgehen“, erläutert die SDS-Chefin.

Ähnlich sei das Verfahren für die Reparatur von Gehwegen. Auf der Liste für dieses Jahr stehen Bürgersteige in der Lessingstraße, der Leonhard-Frank-Straße und viele andere, kündigt Ilka Wilczek an.

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