Baustelle B321 : Straßenbau neben der Crivitzer Chaussee

Der nächste Bagger kommt: Die Firma Matthäi kippt derzeit täglich 300 Tonnen Kies als Vorlastschüttung in den Sumpf neben der B 321.
Der nächste Bagger kommt: Die Firma Matthäi kippt derzeit täglich 300 Tonnen Kies als Vorlastschüttung in den Sumpf neben der B 321.

Freitag nochmals halbseitige Sperrungen der B 321 für den Abtransport der Stubben, dann wird im Sumpf Kies aufgeschüttet.

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01. Februar 2018, 20:45 Uhr

Am Freitag kann es noch einmal passieren, dass es auf der Crivitzer Chaussee nur stockend vorangeht. „Für den Abtransport der gerodeten Baumstubben benötigen wir Baufreiheit“, erklärt Polier Dierk Runge. Die B 321 wird zwischen Mueß und Zippendorf halbseitig gesperrt, Baustellenampeln regeln den Verkehr – voraussichtlich das letzte Mal auf absehbare Zeit.

Im Stau stehende Autofahrer indes fragen, warum dies so lange dauert. Denn verladen wird schon seit Wochenbeginn. „Es sind rund 1000 Bäume gefällt worden, darunter auch viele große Buchen mit riesigen Stubben. Die müssen alle weg“, sagt Runge. „Aber jetzt sind wir mit den Rodungen durch. Die letzten verbliebenen Stubben, die noch im Sumpf südlich der Straße mitten im Wasser stehen, werden im nächsten Bauabschnitt herausgenommen.“ Gearbeitet wird in den nächsten Wochen nur neben der Fahrbahn. „Wenn das Wetter kommende Woche frostfrei ist, asphaltieren wir den 2,5 Meter breiten Radweg auf dem Damm, den wir in den vergangenen Wochen bereits aufgeschüttet haben. Der bekommt dann Sicherungsanlagen rechts und links und kann voraussichtlich Mitte Februar freigegeben werden“, kündigt der Polier an.

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Parallel dazu wird von der Firma Matthäi die Vorlastschüttung für die Verbreiterung der Crivitzer Chaussee vorangetrieben. „Wir bauen jeden Tag etwa 300 Tonnen Kies ein“, berichtet Runge. Zunächst wird der Boden bis etwa einen Meter über dem Wasserspiegel aufgeschüttet. Darauf kommt ein Geo-Vlies mit Vertikal-Drainage, dann wieder Kies.

Für die Anlieferung der enormen Bodenmengen wird es aber keine Sperrungen geben, verspricht Runge. „Wir machen das genauso wie bisher: Die Kipper laden den Kies an der Anhöhe neben der Straße ab. Wir verteilen ihn dann mit Radladern und Baggern Schicht für Schicht auf den vorgesehenen Flächen.“

Der nächste große Bauabschnitt für den vierspurigen Ausbau der B 321 wird voraussichtlich zum Jahresende gestartet.

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