zur Navigation springen

Auf vielen Straßen wird in diesem Sommer gebaut : Straßenbau-Hauptstadt Schwerin

vom

Das 22. Drachenbootfestival Mitte August und das dreitägige Altstadtfest Anfang September finden am Schweriner Pfaffenteich statt - und werden nicht, wie befüchtet, durch Straßenbauarbeiten beeinträchtigt.

svz.de von
erstellt am 18.Jun.2013 | 07:14 Uhr

Schwerin | Das 22. Drachenbootfestival Mitte August und das dreitägige Altstadtfest Anfang September finden am Pfaffenteich statt - und werden nicht, wie befüchtet, durch Straßenbauarbeiten beeinträchtigt. "Die geplanten Bauarbeiten in der Alexandrinenstraße werden, wenn überhaupt, erst Ende des Jahres beginnen können", sagt der Chef des Amtes für Verkehrsmanagement, Bernd-Rolf Smerdka. Ursprünglich sollte der nördliche Teil der Straße zur Knaudtstraße hin bereits im Sommer aufgerissen werden, um die Wasser- und Abwssserleitungen zu ersetzen und Fernwärmerohre neu zu verlegen. "Durch die erheblichen Bauverzögerungen am Regenrückhaltebecken am Nordufer des Pfaffenteichs kann dieser Termin auf keinen fall mehr eingehalten werden", so Smerdka. "Das beauftragte Ingenieurbüro erarbeitet jetzt einen neuen Ablaufplan. Erst danach können wir über einen konkreten Baustart sprechen." Das Problem: Eine Abwasser hebeanlage, die für die Zeit der Bauarbeiten eingesetzt werden muss, kann nicht im Winter betrieben werden.

Kräftig gebaut wird indes auf dem Obotritenring zwischen Güterbahnhof- und Beltzstraße. Die unerwartet gefundenen Leitungen sind umverlegt. "Jetzt werden wir bis Juli die Stützwand auf der Südseite bauen", kündigt der Verkehrs-Chef an. Voraussichtlich am ersten September-Wochenende muss der Obotritenring dann auf Höhe der Eisenbahnunterführung voll gesperrt werden. "Zum Altstadtfest werden wir auf jeden Fall eine freie Fahrt sicher stellen", sagt Bernd-Rolf Smerdka. Keine Angaben kann er derzeit zum weiteren Ausbau der wichtigen Hauptstraße machen. "2014 beginnt eine neue Förderperiode. Ob wir dann Fördermittel für den Abschnitt zwischen der Robert-Beltz-Straße und der Abfahrt zum Güterbahnhof bekommen, ist unklar."

Ebenso ungeklärt ist die Sanierung der Bergstraße. Der erste und er zweite Bauabschnitt laufen planmäßig. Für den dritten Abschnitt zwischen der Hospital- und der Knaudtstraße gibt es keine Fördermittel. "Wir hatten 300 000 Euro beantragt, aber der Bereich liegt außerhalb des städtischen Sanierungsgebietes", so Smerdka. Da sei eine Förderung durch das Land schwierig. Gebaut wird im dritten Bauabschnitt trotzdem noch in diesem Jahr. "Die Hausanschlüsse müssen erneuert werden, weil die noch aus Blei sind. Und das ist ab 2014 für Trinkwasserleitungen verboten.

Gleich um die Ecke, in der Schelfstraße, beginnen in dieser Woche die ersten Erkundungsarbeiten. "Das sind Suchschachtungen", erläutert Smerdka. "Die Erfahrungen mit den Straßenbaustellen der jüngsten Zeit haben gezeigt, dass Versorgungsleitungen oft nicht dort liegen, wo sie in den Plänen eingezeichnet sind." Liegen sie tatsächlich unter den neuen Bordsteinen, wird es aufwändig, denn dann müssen sie verlegt werden. Dann wird wohl nur die Kreuzung Schelfstraße/Landreiterstraße voll gesperrt werden müssen - irgendwann im Herbst. Umleitungsstrecken werden bis dahin noch festgelegt.

In der Wismarschen Straße gehen die Arbeiten nach der Winterverzögerung jetzt zügig weiter. Übernächste Woche soll der Gehweg gegenüber dem Gusanum fertiggestellt sein. Auch in der Helenenstraße läuft es nach Angaben der Stadtverwaltung gut. Archäologische Funde wurden nicht gemacht, so dass es dadurch keine Verzögerungen gegeben habe. Die Straße soll Ende September fertig werden.

Etwas länger wird es am Wittenburger Berg dauern. "Durch den langen Winter sind wir im Verzug", bekennt Bernd-Rolf Smerdka. "Wir werden 14 Tage später fertig - also Mitte Oktober." Bis dahin wird auch die Franz-Mehring-Straße wegen des wechselseitigen Straßenbahnverkehrs noch gesperrt bleiben. In diesem Zusammenhang hat Smerdka eine Bitte an die Autofahrer: "In der Arsenalstraße kann wieder schräg zur Fahrtrichtung geparkt werden. Dadurch kann eine ganze Reihe weiterer Stellplätze gewonnen werden."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen