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Großeinsatz der Schweriner Feuerwehr : Strahlungsalarm bei der SAS

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Feuerwehr sucht nach radioaktivem Material – und kann nach zwei Stunden Entwarnung geben

von
erstellt am 26.Feb.2016 | 23:00 Uhr

Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungsdienst am Freitagvormittag auf dem Gelände der SAS: Denn in der Umschlagshalle könnte sich radioaktives Material befinden. Die Alarmierung war von der Deponie Ihlenberg gekommen. Zwei der drei in der Schweriner Umschlagshalle beladenen Mülltransporter hatten bei der Einfahrt zur Deponie bei den dortigen Kontrollen Alarm ausgelöst. Die Ihlenberger leiteten vor Ort alle Sicherungsmaßnahmen ein und informierten die Kollegen in Schwerin.

„Wir mussten jegliche Gefährdung der Mitarbeiter ausschließen. Deshalb die aufwändige und schnelle Suche“, erklärt Andreas Lange von der SAS. Denn ein Fehlalarm am Ihlenberg sei ausgeschlossen: Im Müll aus Schwerin befand sich also etwas, das strahlte. Es könnte sich dabei beispielsweise um benutzte Inkontinenzwindeln handeln, die ein Patient entsorgt habe, der zuvor eine Radiojod-Behandlung erhalten habe. So etwas käme selten vor, sei aber nichts Neues, so Lange.

Gefunden wurde schließlich nichts. Nach zwei Stunden kehrte wieder Alltag auf dem Betriebshof im Haselholz ein.

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