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Schweriner Marienplatz : Stolperfallen - aber wieder eine Uhr

vom

Schweriner sehen Neugestaltung des Marienplatzes überwiegend positiv: Es wird doch wieder eine Uhr geben. Die Stadt reagiert auf den Wunsch vieler SVZ-Leser. Der Poller könnte allerdings zur Stolperfalle werden.

svz.de von
erstellt am 03.Dez.2012 | 06:34 Uhr

Altstadt | Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff durfte gestern die frohe Botschaft verkünden: Auf dem Marienplatz wird es voraussichtlich doch eine große Uhr geben. "Wir reagieren damit auch auf die Berichterstattung in der SVZ", sagte Friedersdorff im Gespräch mit unserer Zeitung. Viele Leser hatten sich auf dem umgestalteten Verkehrsknotenpunkt ebenfalls einen öffentlichen Zeitmesser gewünscht. "Gemeinsam mit dem Schweriner Nahverkehr werden wir nun nach einer Lösung suchen", so der Baudezernent. "Zentral" und an "einem vorhandenen Mast" solle die neue Uhr an gebracht werden, verknüpft mit dem geplanten elektronischen Informationssystem des Nahverkehrs.

Auf Tafeln an den Haltestellen will der Nahverkehr künftig am Marienplatz über die - ständig aktualisierten - Abfahrtszeiten von Bussen und Straßenbahnen informieren. "Dabei nutzen wir ein rechnergestütztes Betriebsleitsystem", erklärte Geschäftsführer Norbert Klatt gestern. Im ersten Halbjahr kommenden Jahres sollen die Informationstafeln aufgestellt werden. Auch andere wichtige Haltestellen, etwa am Hauptbahnhof, am Platz der Jugend, am Platz der Freiheit, in der Von-Stauffen berg-Straße und in der Kieler Straße, sollen mit dem neuen Anzeigesystem ausgerüstet werden.

Mit dem umgestalteten Marienplatz insgesamt zufrieden zeigten sich die Schweriner in unserer Umfrage. Für Kritik sorgte allerdings nicht nur das Fehlen einer großen Uhr. Bemängelt wurden auch Unterschiede in der Höhe der Bahnsteige und das Aussehen des Klapp-Pollers, der Unberechtigten die Zufahrt zur Schlossstraße versperren soll. Gerade der Poller könnte zu einer Stolperfalle werden, befürchten manche Bürger. Baudezernent Friedersdorff wies diese Sorge zurück. "Anlieger oder Lieferanten, die einen Schlüssel für die Absperrung haben, sind verpflichtet, den Poller sofort wieder aufzurichten", so Friedersdorff. Wer sich nicht an die Abmachung halte und ertappt werde, müsse mit einem Durchfahrtsverbot rechnen. Ein versenkbarer Poller sei an der Stelle nicht erforderlich, betonte der Baudezernent: "Die Zahl der Fahrzeuge ist nicht groß genug."

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