Schwerin : Stiftung vergibt Kunstpreise

Ehrung fürs Lebenswerk: Klaus-Joachim Albert nahm Glückwünsche der 300 Gäste und der Jury der Sparkassen-Stiftung entgegen – von Rico Badenschier, Antje Schunke und Ulrich Kempf (v.l.)
Ehrung fürs Lebenswerk: Klaus-Joachim Albert nahm Glückwünsche der 300 Gäste und der Jury der Sparkassen-Stiftung entgegen – von Rico Badenschier, Antje Schunke und Ulrich Kempf (v.l.)

Sparkasse und Stadt zeichnen auf ihrem gemeinsamen Empfang Künstler und Vereine für ihr Engagement in Schwerin aus

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01. Februar 2018, 08:00 Uhr

So manche Preisverleihung findet mitunter in kleinem Kreis von Protagonisten und Eingeweihten statt, ohne dass davon eine breite Masse Kenntnis nimmt. Nicht so beim Kunst- und Kulturpreis der Stiftung der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin: Zur Tradition des Neujahrsempfangs von Stadt und Sparkasse vor in diesem Jahr gut 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der Kongresshalle gehört die Verleihung des Kunst- und Kulturpreises. Aktuell würdigte die Stiftung Kunstprojekte und Kunstobjekte im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt. Insgesamt zwölf Vorschläge lagen zur Entscheidung vor. Konstruktiv diskutiert und bewertet wurden diese von einer Fachjury, in der unter anderen Antje Schunke, Leiterin des Schleswig-Holstein-Hauses, und Christina May vom Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern mitwirkten. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Rico Badenschier und dem Stiftungs-Vorsitzenden Ulrich Kempf nahm Antje Schunke dann auch die Ehrungen vor. Kurze , professionelle Einspielfilme stellten die Preisträger dem Publikum vor.

Den Preis für sein Lebenswerk erhielt der aus Dresden stammende und seit den 1980er-Jahren in Schwerin wirkenden Klaus-Joachim Albert. Die künstlerischen Arbeiten des namhaften Metallgestalters haben nationale und internationale Aufmerksamkeit erfahren und Anerkennung gefunden. Zu den herausragenden Aktivitäten des Künstlers gehören neben seinen bemerkenswerten Kunstwerken die Internationalen Bildhauersymposien in Wiligrad und Schwerin. Die vielfältigen künstlerischen Ergebnisse haben im Stadtbild der Landeshauptstadt ihren Platz gefunden und prägen es noch heute mit. Wichtige Akzente im Kunstleben von Mecklenburg-Vorpommern setzte Albert mit seiner Arbeit im Kunstverein Wiligrad. Beeindruckend ist sein Bemühen, Kunst und Kultur in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. „Ich danke vor allem der Sparkasse unter der Leitung von Manfred Walther und Diedrich Baxmann sowie Jörgen Thiele und dem damaligen KGW. Ohne sie hätte es zwischen 1987 und 2006 keine der sechs Symposien geben können“, sagte Albert.

Für sein bürgerschaftliches Engagement und Projekte wie den Plattenpark, den Plattenstern oder sein Projekt „Müll ist Mangel an Fantasie“ wurde der Verein „Die Platte lebt“ ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie „Moderne Kunst/Innovation“ ging an den Kunstverein für Mecklenburg und Vorpommern in der Landeshauptstadt. Die Preise sind mit insgesamt 10 000 Euro dotiert.

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