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Investition für Handballer : Stiere kämpfen bald in ihrer Arena

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Stadt lässt die Kästner-Halle im Mueßer Holz für die Mecklenburger Handball-Drittligisten und den Jugendsport sanieren

von
erstellt am 12.Aug.2014 | 12:00 Uhr

Gefahr im Verzug? Absackender Untergrund in der Kästner-Halle im Mueßer Holz gehört bald der Vergangenheit an. Bis zum 4. September will die Stadt die „Stierkampfarena“ fertig haben, wie Friedrich Diestel, Geschäftsführer des Leistungshandballs des SV Mecklenburg Schwerin, mitteilt. Aber ihr Heimspiel am Sonntag, 31. August, müssen die Mecklenburger Drittligisten noch in der Schweriner Arena der Volleyballerinnen austragen. Um 16 Uhr wird die Partie gegen die Bundesliga-Reserve des deutschen Rekordmeisters THW Kiel angepfiffen. „Wir mussten unseren Saisonauftakt um einen Tag verschieben und auf eine andere Spielstätte ausweichen“, so Friedrich Diestel. Im September sollen wieder die Schüler des Sportgymnasiums und weitere Sportler des SV in der Kästner-Halle trainieren.

Unterdessen geht es auf der Baustelle heiß her: Die Sportstätte des SV Mecklenburg Schwerin in der Hamburger Allee 240 gleicht einer Industriehalle. Stefan Trübe von der Firma Top-Sport aus Rietberg bereitet gemeinsam mit seinem Kollegen den Hallenuntergrund für den neuen Schwingboden vor. „Auf dem alten Boden drohte Verletzungsgefahr“, sagt Friedrich Diestel. Während sich die Stiere auf den Saisonauftakt vorbereiten, schreiten in der Kästner-Halle die Bauarbeiten voran. Der Hallenboden ist komplett entfernt worden. Die Mitarbeiter von Top-Sport verlegten Bitumschweißbahnen, um den späteren Hightech-Boden gegen Feuchtigkeit von unten zu schützen. Darüber kommen Ausgleichsschüttungen. Sie sollen den Untergrund ebnen, bevor eine Styropor-Dämmung und die so genannten Schaummatten für den späteren Schwingboden folgen. „Aber das macht ein anderes Team“, sagt Stefan Trübe.

Wenn der fertige Boden liegt, soll eine transportable Tribüne die Zuschauerränge erweitern. Die Tribüne gäbe es schon, sagt der Geschäftsführer. Allerdings fehle noch die notwendige Sondernutzungserlaubnis, um mehrere hundert Zuschauer in der Stierkampfarena zu begrüßen. Bei früheren Spielen hatten demnach rund 400 Fans den Mecklenburger Stieren zugejubelt. Am 31. August hofft Friedrich Diestel wieder auf eine breite Unterstützung durch die Anhänger. Eintrittskarten für die Begegnung der Stiere gegen den THW Kiel II gibt es an der Abendkasse in der Arena.

 

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