Schwerin : Stau nach Fahrradaktion

Der ADFC um Roberto Koschmidder und Volker Schulz (v.l.) mit seinen Helfern
Der ADFC um Roberto Koschmidder und Volker Schulz (v.l.) mit seinen Helfern

Lübecker wird zum Nadelöhr im Berufsverkehr. ADFC sieht positive Resonanz

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04. Juni 2019, 11:30 Uhr

Für Aufmerksamkeit haben sie auf jeden Fall gesorgt – die Schweriner Aktivisten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC). Der Vorsitzende Volker Schulz und sein Stellvertreter Roberto Koschmidder hatten sich gestern mit Helfern und Mitstreitern in der Lübecker Straße 250 positioniert, um die bundesweite Aktion „mehr Platz fürs Rad“ zu beteiligen. Die Lücke, die Radfahrer hier schon lange beklagen, um sicher in die Innenstadt zu gelangen, wurde gestern von 7 bis 9 Uhr geschlossen. „Alles angemeldet und genehmigt“, sagt Schulz. Und Koschmidder ergänzt: „Die Strecke hier ist für Radfahrer sehr gefährlich. Gerade wenn Autos überholen. Deshalb wollten wir hier nochmals für Verständnis werben“, sagt der Sprecher des ADFC in Schwerin. Und der Großteil der Pendler zeigte sich einverstanden. „Die Resonanz war fast durchweg positiv. Immer wieder hoben Radfahrer den Daumen, die jetzt sicherer fahren konnten“, so Schulz.

Dass es in dem einen oder anderen Auto zu Unmut kam, liegt auf der Hand. In der Lübecker Straße staute sich am Morgen der Verkehr. Die Polizei allerdings unterstützte die Fahrrad-Aktion und sicherte den Verkehr. Nach Fertigstellung des Weststadt-Campus wird sich die Verwaltung mit dem Abschnitt neu befassen.

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