Wirtschaftsfenster : Starthilfe für 358 Unternehmen

Spatenstich für Nachhaltigkeit: Ministerpräsident Erwin Sellering, TGZ-Gründungsvater Rainer Beckmann und Stadtpräsident Stephan Nolte (v.l.) pflanzen auf dem neuen Gelände eine Rotbuche.
Spatenstich für Nachhaltigkeit: Ministerpräsident Erwin Sellering, TGZ-Gründungsvater Rainer Beckmann und Stadtpräsident Stephan Nolte (v.l.) pflanzen auf dem neuen Gelände eine Rotbuche.

Technologiezentrum feiert 25 Jahre mit Spatenstich für Erweiterungsgelände

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18. April 2015, 08:00 Uhr

Dort, wo vor 25 Jahren noch russische Panzer rollten, steht heute Schwerins Innovationszentrale: Das Technologie- und Gewerbezentrum (TGZ). „Seit unserer Gründung im Jahre 1990 haben insgesamt 358 Firmen von uns Starthilfe bekommen“, berichtet Klaus Seehase, der Geschäftsführer des TGZ-Trägervereins. Damit seien knapp 2500 Arbeitsplätze im Technologiebereich geschaffen worden.

Doch jetzt wird es eng. Mittlerweile stehen zwölf Gebäude auf dem TGZ-Gelände und dem benachbarten Technologiepark, in dem sich sieben der ausgegründeten Unternehmen niedergelassen haben. „Wir brauchen mehr Platz, denn mit derzeit 101 jungen Firmen platzt das TGZ aus allen Nähten“, sagt Seehase. Deshalb wurde gestern mit einem symbolischen ersten Spatenstich der Startschuss für die Erschließung einer rund sieben Hektar großen Erweiterungsfläche gegeben – und die Feierlichkeiten zum 25. Geburtstag des TGZ eingeläutet.

„Ich bin glücklich und stolz auf die Entwicklung, die unser TGZ genommen hat“, sagte Gründungsvater Rainer Beckmann, der 25 Jahre an der Spitze des Trägervereins stand. Ungeduldig blicke er jetzt auf die Fortsetzung. Denn nach einem Vierteljahrhundert in dieser ehrenamtlichen Spitzenposition sei es Zeit, den Staffelstab an einen jüngeren Unternehmer weiterzugeben. Das ist Andreas Scher, Geschäftsführer der Planet IC GmbH, ein „Kind“ des TGZ. Scher kündigte an, das der erfolgreiche Kurs fortgesetzt werde. „Wir wollen helfen, weitere Existenzgründungen auf den Weg zu bringen und werden die Zusammenarbeit mit den Hochschulen ausbauen“, kündigte er an. Die Struktur – das TGZ wird von einem Verein getragen – bleibt. „Damit sind wir unabhängig und können die unternehmerischen Stärken optimal nutzen“, sagte Beckmann, der weiter im Vorstand mitarbeitet.

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