Vollsperrung in Schwerin : Stadtzufahrt im Osten abgeriegelt

Die Sperrung der Crivitzer Chaussee beginnt am Sonnabend um 6 Uhr. Grafik: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0
Die Sperrung der Crivitzer Chaussee beginnt am Sonnabend um 6 Uhr. Grafik: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0

Crivitzer Chaussee am Wochenende voll gesperrt: Für vierspurigen Ausbau müssen Bäume gefällt werden

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01. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Morgen beginnen die vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau der Crivitzer Chaussee zwischen Plater Berg und Störkanal zum vierspurigen Autobahnzubringer für die A 14. Dafür wird von Sonnabend 6 Uhr bis Sonntag 20 Uhr der Abschnitt zwischen der Mueßer Kreuzung und der Kreuzung Plater Berg voll gesperrt. Das heißt, auch Fußgänger und Radfahrer kommen nicht durch und müssen die Umleitung in Kauf nehmen. Diese führt stadteinwärts links bergauf über die Lomonossowstraße zur Hamburger Allee, dort weiter bis zum Fernsehturm und dann entweder rechts bergab über die Plater Straße zurück auf die Crivitzer Chaussee oder geradeaus auf der Hamburger Allee weiter zum Grünen Tal. Stadtauswärts fließt der Verkehr in entgegengesetzter Richtung. Fußgänger, die den Umweg scheuen, können auch einen kürzeren Schleichweg nehmen – wenn sie rüstige Wanderer sind. Denn der führt vom ehemaligen FDGB-Kurhaus Pierre Semard am Ufer des Sees entlang zum alten Waldbad und weiter nach Zippendorf.

„Die Sperrung ist aus Sicherheitsgründen notwendig, weil zahlreiche Großbäume rechts und links der Straße gefällt werden müssen“, erklärt Thomas Taschenbrecker, der Leiter des Straßenbauamtes Schwerin. Warum das gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit passiert – auch am folgenden Wochenende, also am 9. und 10. Dezember wird gesperrt – erklärt Taschenbrecker mit dem engen Zeitfenster. „Nach der Freigabe der Mittel durch den Bund im September haben wir sofort die Ausschreibung der ersten Bauleistungen ausgelöst. Der Zuschlag für das erste Vorbereitungslos wurde erteilt, die Bauanlaufberatungen durchgeführt, alles kann wie geplant starten. Beginnen wir nicht jetzt mit den Fällungen und der Umverlegung der Versorgungsleitungen, verlieren wir ein ganzes Jahr. Dann würde sich der für den 23. Januar geplante Beginn der Vorbelastungsschüttungen um viele Monate verschieben.“ Denn in den nächsten Wochen sind noch weitere Fällungen und vorbereitende Arbeiten notwendig – dann aber nur mit zeitweiligen Verkehrseinschränkungen und halbseitigen Sperrungen. „Diese Arbeiten werden jeweils nur unter der Woche jeweils zwischen 9 und 15 Uhr erfolgen, um den Pendlerverkehr nicht zu behindern“, so der Straßenbauamtschef.

Nach der Abnahme der Bäume wird am nördlichen Fahrbahnrand zwischen dem Räthenweg und der Straße Mueßer Bucht für die Dauer der Bauzeit ein neuer Radweg angelegt.

Die nächste Bauphase mit weitreichenden Verkehrseinschränkungen beginnt im Sommer 2018. Dann wird der Lkw-Verkehr großräumig umgeleitet: südlich an der Baustelle vorbei über Sukow und Banzkow oder nördlich über Leezen und Rampe zum Paulsdamm. Der übrige Verkehr fließt stadteinwärts durch die Baustelle, stadtauswärts über die Hamburger Allee.

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