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Wir in der Schelfstadt : Wohlfühloase für Studierende

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Schelfstadt ist Heimat für zwei private Fachhochschulen

svz.de von
erstellt am 03.Feb.2016 | 21:00 Uhr

Mitten in Schwerin lauschen rund 400 Studenten im alten Fridericianum ihren Dozenten. Nicht auf einmal, sondern in kleinen Gruppen. „Maximal 40 Studenten befinden sich an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in einem Studiengang“, erklärt Maria Liesenberg. Das sei eines der Hauptprinzipien der privaten Fachhochschule: Studieninhalte in kleinen, persönlichen Gruppen vermitteln.

Die Landeshauptstadt als Studienstandort? „Ja, aber nicht im klassischen Stil“, sagt die wissenschaftlichen Mitarbeiterin der FHM. „Unsere Hochschule liegt relativ in der Innenstadt. In fünf Minuten sind unsere Studenten in der Mecklenburgstraße, der Bahnhof ist auch nicht weit entfernt.“ In direkter Nähe zum Pfaffenteich bereiten sich die Schulabgänger und Berufserfahrene seit 2013 auf ihre Prüfungen vor. Vorher hatte die FHM -Baltic College ihren Standort in Lankow, dann in der Dr.-Hans-Wolf-Straße. Nach der Renovierung des alten Fridericianums zog die private Fachhochschule in die August-Bebel-Straße.

Die Hälfte der rund 400 FHM-Studenten kommt aus Asien. „Viele Abiturienten und Bachelor-Absolventen aus China möchten sich bei uns auf ihren Einstieg ins deutsche Berufsleben vorbereiten“, erzählt Liesenberg. Besonders in Asien seien deutsche Ingenieure hoch angesehen – ein Grund für viele Asiaten, entsprechende Studiengänge in Deutschland zu absolvieren.

Auf das gleiche Prinzip, Studieninhalte in kleinen Gruppen zu vermitteln, setzt auch die Schweriner Designschule in der Bergstraße. Gewährleistet wird dies ebenfalls durch Studiengebühren. Rund 50 Studenten haben sich in der privaten Hochschule für Game-, Mode- oder Kommunikations-Design eingeschrieben. 130 Fachschüler werden in den gleichen Gebieten ausgebildet. „Natürlich bietet unsere Stadt nicht die Kneipenszene großer Metropolen. Aber Hamburg und Berlin sind in Schlagweite, Schwerin fungiert mehr als Rückzugsraum“, erklärt Stephan Haring. Nach Auskunft des Rektors ist die Schelfstadt nicht zufällig Heimat der Designschule: „Die Schelfstadt ist eine ganz besondere Perle. Es ist das Flair, das trotz der Historie irgendwie Kreativität versprüht. Hierher passt das jung-kreative Herz unserer Stadt einfach am besten.“

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