Wir in Görries : Vom Flugplatz zum Wirtschaftsstandort

<p>Karte: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, OaDbL 1.0 </p>
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Karte: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, OaDbL 1.0

Heute steht der Stadtteil Görries vor allem für zahlreiche Industrieansiedlungen

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23. März 2016, 21:00 Uhr

Der einst dörflich geprägte Stadtteil Görries gehört zu den geschichtsträchtigsten Vierteln der Landeshauptstadt. Vor allem die alteingesessenen Schweriner verbinden den südwestlichen Teil ihrer Stadt zuerst mit dem ehemaligen Flugplatz, der seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges jedoch nicht mehr fliegerisch genutzt wird.

Heute ist es Görries vor allem bekannt durch das dort angesiedelte Gewerbegebiet, das zu den größten Industriestandorten Schwerins zählt. Die rund 150 hier ansässigen Unternehmen aus der Großhandels-, Baumaschinen-, Dienstleistungs-, und Verarbeitungsbranche beschäftigen insgesamt mehr als 1000 Mitarbeiter. „Damit ist Görries eines der wichtigsten Bestandsgewerbegebiete in Schwerin“, sagt Volker Künze, Mitarbeiter der städtischen Wirtschaftsförderung. Unternehmen wie Jacob Cement Baustoffe, der Kessel- und Apparatebauer Kesap sowie Recyclingunternehmen wie Alba oder Gollan haben sich hier ebenso angesiedelt wie eine Go-Kart-Bahn und ein Bowling-Center.

In den letzten Jahren haben Investitionen in den Firmenbestand – wie etwa bei Jacob Cement – für die Verdichtung der verfügbaren Gewerbefläche gesorgt. „Sofort bebaubare Areale sind dadurch nur noch sehr begrenzt im Angebot“, sagt Künze. Die zunehmende Nachfrage soll nun unter anderem mit der Erweiterung der gewerblichen Fläche um sechs Hektar an der Zeppelinstraße befriedigt werden.

Wichtiger Schritt dabei ist die grundhafte Sanierung der Rogahner Straße, die in diesem Jahr vorbereitet wird. „2017 soll dann mit den Arbeiten an der wichtigen Radialstraße in Richtung Schweriner Innenstadt begonnen werden“, kündigt der Wirtschaftsförderer an.

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