Wir in der Werdervorstadt : Hier werden die Seen erlebbar

<p>Karte: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0 </p>
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Karte: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0

Pläne werden Realität: Uferpromenade an Bornhövedstraße und am Ziegelinnensee

svz.de von
18. November 2015, 16:36 Uhr

Die im vergangenen Jahr fertiggestellte Hafenpromenade am Ziegelinnensee ist ein gutes Beispiel, wie die Stadtplaner an Hofbaurat Demmlers Idee festhalten, das Ufer der zwölf Schweriner Seen erlebbar zu machen. Seit 2008 gibt es das Ufernutzungskonzept. Und noch immer liegt jede Menge Arbeit vor den Planern.

Nun stand es mal wieder bei den Stadtvertretern auf der Tagesordnung: das Sanierungsgebiet Werdervorstadt/ Wasserkante Bornhövedstraße. Hier sollen die Uferbereiche in die Stadtstruktur eingepasst werden. Das heißt: Öffentlich zugängliche und nutzbare Freiräume am Wasser sollen entstehen. Das Wohnumfeld soll aufgewertet und verbessert, Brachflächen am Wasser zur Wiedernutzung entwickelt werden, heißt es in der Beschlussvorlage, der einstimmig beschlossen wurde.

Und auch die Pläne am Ziegelinnensee gehen weiter voran: Das letzte fehlende Stück an der Möwenburgstraße ist bereits geplant. Hier soll Mitte 2016 ein Achtgeschosser gebaut werden. „Ich finde es fürchterlich. Der Blick wird verschandelt“, sagt Ortsbeiratsvorsitzende Claudia El Aaraik. Sie habe sich an der Unterschriftenaktion, die gegen den Bau war, beteiligt. Leider habe man nicht genügend Unterschriften zusammen bekommen. „In Lankow werden Hochhäuser abgerissen und hier neue gebaut, dass kann es doch nicht sein“, ärgert sich El Aaraik. Doch ob sie es will oder nicht, der Bau des „Towers“ ist beschlossene Sache: 23 Wohnungen sollen in acht Stockwerken Platz finden. Das Haus soll bis Ende 2017 fertiggestellt werden.

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