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Zeitung für die Landeshauptstadt

21. Oktober 2017 | 01:47 Uhr

Schwerin : Stadt will nun doch Dreesch-Sauna

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kommunalpolitiker entscheiden Ende Mai, ob die neue Schwimmhalle einen zusätzlichen Sauna-Bereich bekommt

svz.de von
erstellt am 29.Apr.2014 | 22:00 Uhr

Nun bekommt die neue Schwimmhalle in der Bernhard-Schwentner-Straße wohl doch eine Sauna. Die Stadtvertreter forderten die Oberbürgermeisterin auf, schnellstmöglich eine ganze Reihe von Daten vorzulegen. Die Kommunalpolitiker wollen zunächst eine aktuelle Kostenprognose für den Bau der Schwimmhalle sehen. Außerdem soll die Verwaltung die „vollständigen Kosten für den Einbau eines Saunabereiches mit behindertengerechtem Zugang in den Schwimmhallenneubau“ mitteilen. Auf der Grundlage dieser und weiterer Fakten soll der Hauptausschuss bereits am 20. Mai endgültig entscheiden, ob die Sauna kommt oder nicht.

Eingebracht hatten den Antrag die Linke, die CDU und die Fraktion SPD-Bündnis 90/Die Grünen. Von ihnen war zu hören, dass die Kosten für den Schwimmhallenbau aktuell etwa 200 000 Euro unter den geplanten Ausgaben liegen. Außerdem ergäben sich durch Energiesparmaßnahmen geringere Betriebskosten, so CDU-Fraktionschef Sebastian Ehlers. Sei die Sauna einst aus Kostengründen gestrichen worden, so könne man auf Basis aktueller Daten jetzt neu entscheiden. „Eine Sauna würde die Attraktivität der Halle erhöhen und die Gäste würden länger bleiben“, so Ehlers.

Gegen eine Sauna sprach sich FDP-Mann Michael Schmitz aus. „Wir haben viele Saunaanlagen in der Stadt – da besteht kein Mangel.“ Ein Blick auf die Schuldenuhr im Stadthaus zeige, dass dringend weniger Schulden gemacht werden müssten. „Selbst wenn jetzt 200 000 Euro eingespart werden – wir können uns eine Sauna nicht leisten.“ Links-Fraktionschef Gerd Böttger konterte: „Wir werden an dieser Sauna nicht zugrunde gehen.“ Eine Sauna in der neuen Schwimmhalle sei „immer der Wunsch der Schweriner“ gewesen.

Wegen das Baufortschritts muss eine schnelle Entscheidung in Sachen Sauna her. Ein nachträglicher Einbau wäre wirklich zu teuer, so Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow.

Der Raum, in den die Sauna eingebaut werden kann, ist in den Planungen bereits berücksichtigt und neben dem Umkleidebereich schon fertig gestellt.


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