Schwimmhalle Schwerin : Stadt will Abriss am 7. Januar starten

<fettakgl>Bald großer Abriss statt wilder Planscherei:</fettakgl> In der Dreescher Schwimmhalle gehen voraussichtlich am 21. Dezember die Lichter aus.  Wenn alles nach Plan läuft, rollen am 7. Januar die Abrissbagger an. <foto>Reinhard Klawitter</foto>
Bald großer Abriss statt wilder Planscherei: In der Dreescher Schwimmhalle gehen voraussichtlich am 21. Dezember die Lichter aus. Wenn alles nach Plan läuft, rollen am 7. Januar die Abrissbagger an. Reinhard Klawitter

Die Schweriner können sich auf eine neue Schwimmhalle auf dem Großen Dreesch freuen. Das Projekt ist in trockenen Tüchern. Die Stadt konnte die Finanzlücke erfolgreich schließen. Baukosten sind rund 11,4 Millionen Euro.

svz.de von
19. März 2013, 03:28 Uhr

Großer Dreesch | Die Schweriner können sich auf eine neue Schwimmhalle auf dem Großen Dreesch freuen. Das Projekt ist in trockenen Tüchern. Das versichern Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) und Finanzdezernent Dieter Niesen (SPD). Es ist alles auf den Weg gebracht: Die europaweiten Ausschreibungen für Abriss und Bauaufträge laufen. Die Finanzierung steht laut Niesen auf sicheren Füßen. Die Stadtpolitiker sind zufrieden.

Die geplanten Kosten von 9,25 Millionen Euro netto sind nun unter dem Strich auf knapp 11,5 Millionen Euro angesetzt. "Das ist der Bruttobetrag", ergänzt Niesen wohlweislich, weil durch die jüngsten Mehrkosten jede Menge Zahlen im Raum standen. Darin enthalten sind die Abrisse der beiden Schwimmhallen und der Neubau des Bades auf dem Dreesch. Wenn die Ausschreibungen richtig gut laufen und Firmen günstige Angebote machen, könnten die endgültigen Kosten wieder sinken, so der Finanzdezernent.

"Die Investitionssumme ist jetzt um 446 870 Euro höher", erklärt der Finanzdezernent weiter. Dies ergebe sich u.a. aus zusätzlichen energetischen Maßnahmen, die aber "langfristig die Betriebskosten der neuen Schwimmhalle entlasten werden. Durch Solarthermie, eine Photovoltaikanlage sowie einer Konzeption aus Fernwärme und Wärmepumpe sind rund 70 000 Euro pro Jahr an Energiekosten gegenüber einem konventionellen Bau einzusparen." Laut den Beschlüssen der Stadtvertretung vom Oktober 2010 und vom März 2011 sind höhere Investitionskosten zulässig. Mehr als jährliche Betriebskosten in Höhe von 600 000 Euro darf die neue Halle nicht produzieren. Derzeit liegen die Kosten für zwei Bäder bei 750 000 Euro. In der neuen Schwimmhalle stehen zwei Becken mit sechs und vier 25-Meter-Bahnen und ein Planschbecken bereit. Die Baukosten tragen die Stadt mit unverändert 3,3 Millionen Euro, das Land mit 2,5 Millionen Euro und hinzu kommen Städtebaufördermittel in Höhe von knapp 5,6 Millionen Euro.

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