zur Navigation springen

Nach Brand in Ex-Parteischule : Stadt Schwerin reagiert auf Anwohner-Sorgen

vom

Die ausgebrannte ehemalige Parteischule in Schwerin bereitet den Anwohnern Sorgen. Doch zu 95 Prozent steht jetzt schon fest, dass die äußere Gebäudehülle sicher steht und nicht akut einsturzgefährdet ist.

svz.de von
erstellt am 01.Feb.2013 | 11:49 Uhr

Neu Zippendorf | Auf die ausgebrannte ehemalige Parteischule legen Stadtverwaltung, Polizei, Feuerwehr und Eigentümer derzeit ein besonderes Augenmerk. Die Sorgen, die sich Anwohner aufgrund möglicher Umweltbelastungen und Einsturzgefahr machen (SVZ berichtete), seien unbegründet, sagt Bauamtsleiter Dr. Günter Reinkober. "Diverse Gutachter sind vor Ort gewesen und prüfen zum Teil immer noch", erklärt Reinkober. "Dazu gehören Statiker, Chemiker und Brandschützer. Es gibt zwar noch kein endgültiges Ergebnis, aber zu 95 Prozent steht jetzt schon fest, dass die äußere Gebäudehülle sicher steht und nicht akut einsturzgefährdet ist." Der Statiker sei übrigens vom Eigentümer selbst bestellt worden. Ein Chemiker untersuche die Umgebung außerdem auf polychlorierte Kohlenwasserstoffe sowie freigesetztes Asbest. "Nach dem Brand wurden mehrere Feuerwehr-Anzüge analysiert, selbst darauf befand sich kein Asbest", sagt Reinkober. "Dabei war die Belastung am Brandtag selbst sicher am höchsten - und zwar im Rauch, wie eigentlich bei jedem Großbrand." Auch wenn er noch keine Entwarnung geben könne, solange die Untersuchungen andauern, ginge die Landeshauptstadt nicht davon aus, dass an der alten Parteischule "Gefahr im Verzug" sei.

An den Eigentümer wurde eine Ordnungsverfügung geschickt, die ihn verpflichtet, das Gelände dauerhaft zu sichern. Reinkober: "Das werden wir dann auch regelmäßig überprüfen."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen