Wilde Werbung in Schwerin : Stadt sagt Plakaten den Kampf an

Werbeposter begleiten Fußgänger auf dem Weg in  die City.
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Werbeposter begleiten Fußgänger auf dem Weg in  die City.

IIlegale Reklame in Schwerin soll verschwinden: Ordnungsdezernent will nach der Sommerpause eine Satzung mit klaren Regeln vorlegen

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19. August 2015, 06:00 Uhr

Wer nicht wirbt, der stirbt, lautet ein alter Marketing-Spruch. Für etliche Läden, Dienstleister und Kultureinrichtungen scheint das zu bedeuten, jede freie Stelle in der Stadt mit ihren Plakaten und Hinweisschildern belegen zu müssen. Das ärgert viele Schweriner und Gäste der Stadt wegen der Optik. Fußgänger und Radfahrer nerven die Aufsteller auf den Wegen, die so genannten Stopper, die zum Slalom zwingen. Doch es soll sich was ändern.

Die Landeshauptstadt hat mit der Firma Ströer Deutsche Städte Medien schon vor Jahren einen Vertrag geschlossen, wonach das Unternehmen auf städtischen Flächen Werbung platzieren darf. Das sind beispielsweise die kleinen Fähnchen an Lichtmasten, aber auch große City-Light-Plakate. Im Gegenzug unterstützt Ströer die Stadt bei bestimmten Aktionen: Bei der Bereitstellung von Flächen für legale Graffiti oder bei einigen Plakataktionen. „Wir haben eine gute Partnerschaft“, sagt der Schweriner Chef von Ströer Deutsche Städte Medien, Jens Petersson. Umso mehr ärgert er sich, wenn auf städtischen Flächen Plakate illegal geklebt werden. „Meist tauchen die am Freitagabend auf. Die Leute glauben scheinbar, dass wir dann nicht mehr einsatzbereit sind.“ Doch ganz im Gegenteil: Auch am Wochenende sind Peterssons Mitarbeiter unterwegs, um diese Plakate abzureißen.

Wer illegal ein Plakat klebt, kann eigentlich belangt werden – eigentlich. „Wir müssen aber konkret nachweisen, wer wann welches Plakat geklebt hat“, sagt Ordnungsdezernent Bernd Nottebaum. Doch das ist schwierig.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der SVZ vom 19. August und im ePaper.

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