Grünes Schwerin : Stadt pflegt Beete und Rabatten

Die Blumenbeete auf dem Grunthalplatz werden zweimal im Jahr bepflanzt. Die SDS-Mitarbeiter müssen leider immer wieder feststellen, dass dort Blumen gestohlen werden.
Die Blumenbeete auf dem Grunthalplatz werden zweimal im Jahr bepflanzt. Die SDS-Mitarbeiter müssen leider immer wieder feststellen, dass dort Blumen gestohlen werden.

Im Frühling zieht es tausende Schweriner in die Gartenanlagen – heute: Wer hält das öffentliche Grün in Ordnung?

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05. Mai 2017, 16:00 Uhr

Frühlingszeit ist Gartenzeit. Mit den steigenden Temperaturen zieht es tausende Schweriner auf die Scholle. Doch was gibt es zu beachten, um erfolgreich zu gärtnern?

Der Grüne Daumen ist nicht nur im Haus- und Kleingarten wichtig, sondern auch bei der Pflege des öffentlichen Grüns in der Stadt. „Wir betreuen zahlreiche Staudengärten und Rabatten, Hochbeete und andere Grünanlagen in Schwerin“, sagt Nonno Schacht von den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen (SDS). Dazu gehören klassische Staudenbeete wie etwa am Platz der Opfer des Faschismus, an der Schliemannterrasse oder der frühere Buga-Garten am Franzosenweg neben der Rudergesellschaft, aber auch große Rabatten mit Stauden, Gräsern und niedrigen Gehölzen wie die entlang der Burgseepromenade. Hinzu kommen Hochbeete wie in der Moritz-Wiggers-Straße, am Platz der Jugend, an der Hafenpromenade sowie kleinere Anlagen am Bürgermeister-Bade-Platz oder auf dem Berliner Platz. Und schließlich pflegen die SDS auch Verkehrsinseln in Kreisverkehren wie in der Güstrower Straße und der Neumühler Straße, berichtet Nonno Schacht. Und schließlich obliegt den SDS-Mitarbeitern auch die Bepflanzung und Pflege der Beete auf dem Grunthalplatz am Brunnen „Rettung aus Seenot“ und am Beutel. „Dort wird zweimal im Jahr gepflanzt“, sagt Schacht. Ähnlich wie im Schloss- und Burggarten kommen zunächst im zeitigen Frühjahr die Frühblüher in die Erde, im Juni folgt die Sommerbepflanzung.

Ein Teil der Arbeiten werde von den SDS-Mitarbeitern selbst erledigt, für andere gibt es Pflegeverträge. Die werden ausgeschrieben. Die Firma Berg aus Lübstorf hat derzeit den Auftrag. „Wir selbst haben erfahrene Fachkräfte, wie etwa Uta Bobkowitz, die unseren nördlichen Pflegetrupp leitet. Sie gibt oft auch an Passanten ihre eigenen Erfahrungen weiter“, sagt Schacht.

Es gibt aber auch Probleme bei der Pflege des öffentlichen Grüns. „Sehr ärgerlich ist, dass manche Hundebesitzer ihre Tiere in den Rabatten buddeln oder sich ausmisten lassen“, berichtet der SDS-Bereichsleiter. Besonders häufig passiere das in der Moritz-Wiggers-Straße und in der Graf-Schack-Allee. Relativ gering seien glücklicherweise die Vandalismus-Schäden. „Leider müssen wir aber auf dem Grunthalplatz gelegentlich Blumen nachpflanzen, weil einige gestohlen wurden“, sagt Schacht verärgert.

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