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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. November 2017 | 09:08 Uhr

Poller oder Parken : Stadt organisiert City neu

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Teil der Fußgängerzone soll für künftige Erreichbarkeit des neuen Parkhauses im Schlossquartier aufgelöst werden

von
erstellt am 08.Okt.2014 | 08:00 Uhr

Den Tourismus ankurbeln und die Anwohner in der Innenstadt entlasten – das ist die Idee hinter dem Pollersystem in der Innenstadt, das seit Sommer greift. Durch das Absperren von Fußgängerbereichen zwischen 10 und 18 Uhr wird der Verkehr weitestgehend aus touristischen Bereichen herausgehalten, durch einzelne Poller außerhalb dieser Zeiten das Queren der Innenstadt mit dem Auto unmöglich.

„Wir haben von den Anwohnern viel Lob bekommen, was für eine Verwaltung eher ungewöhnlich ist“, sagt Vize-Oberbürgermeister Bernd Nottebaum. Es gäbe sogar schon Anwohner, die sich bereit erklärt haben, den Poller wieder aufzustellen, wenn Kraftfahrer mit Schlüssel vergessen, ihn nach dem Passieren wieder zu richten.

Doch für Anlieger, die einen Parkplatz in der Fußgängerzone haben, ist die Regelung auch ein Problem. Das Beispiel der Eheleute Goosmann aus der Mecklenburgstraße hat SVZ in den vergangenen Wochen mehrfach aufgezeigt. Sie können tagsüber und sonnabends ihre angemieteten Stellplätze nicht mehr legal erreichen und hatten Lösungen von der Stadt gefordert. Allerdings: Diese Vorschrift war Teil der Baugenehmigung. „Es war von Anfang an klar, dass das Haus nur zwischen 18 und 8 Uhr mit dem Auto erreichbar sein wird“, betont Nottebaum.

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