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Zeitung für die Landeshauptstadt

14. Dezember 2017 | 05:28 Uhr

Schwerins Gärten : Stadt kauft Küchengarten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Weichenstellung für mögliche zweite Buga: Garten soll erhalten bleiben

von
erstellt am 26.Okt.2016 | 21:00 Uhr

Es war einer der buntesten Gärten der Buga 2009: der Küchengarten. Die große Blumenhalle, das Foerstersche Staudenbeet, der Weinausschank der fränkischen Winzer waren Anziehungspunkte für Hunderttausende. Heute gibt es eine große freie Fläche und ein paar Beete, um die sich der Verein Lokale Agenda kümmert. Um die künftige Nutzung des dem Land gehörenden Areals gab es viele Diskussionen. Diese reichten von der Idee, dort den Miniaturenpark Lütt Schwerin anzusiedeln, über den Wunsch der Landesgrunderwerb, die auch die Waisengärten erschließt, dort Stadthäuser zu bauen, bis hin zum weiteren Ausbau der Grünflächen.

Nach SVZ-Recherchen wird sich letztere Idee durchsetzen. So möchte das Land das Küchengarten-Gelände an die Stadt verkaufen – angesichts der Toplage eher zu einem Freundschaftspreis. Allerdings soll eine Gewinnklausel im Kaufvertrag stehen: Sollte die Stadt einmal die Fläche bebauen wollen, muss sie das Land an den Einnahmen der Grundstücksverkaufe beteiligen.

Doch das wird in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich nicht passieren. Denn der Kauf des Küchengartens dürfte für die Stadt strategische Gründe haben. Das Areal ist wichtig für eine mögliche zweite Bundesgartenschau. Wenn Schwerin darüber frei verfügen kann, lässt sich viel einfacher planen. Bis dahin könnte der Verein Lokale Agenda bei der Pflege des Küchengartens dank der neuen Eigentumsverhältnisse professionelle Hilfe bekommen – von der SDS.

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