Schwerins Bauten : Stadt investiert weiter in Schulen

Die Tage als Schule sind gezählt: Die Stadt baut eine neue Brinckmanschule.
Die Tage als Schule sind gezählt: Die Stadt baut eine neue Brinckmanschule.

In der Weststadt entsteht in den nächsten Jahren ein komplett neuer Campus - Weinertschule wird saniert

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13. November 2017, 12:00 Uhr

In Rekordzeit hat die Stadt am Ziegelsee eine neue Schule aus dem Boden gestampft. Es war nach zahlreichen Schulschließungen seit 1990 der erste staatliche Neubau einer Schule in der Landeshauptstadt. Und da weiterer Bedarf besteht und die Premiere Mut zu mehr macht, soll auch weiter investiert werden, sagt Schuldezernent Andreas Ruhl. Losgehen soll es in der Weststadt.

Die Sanierung der jetzigen Brinckmanschule könnte demnach bereits Ende nächsten Jahres beginnen, verdeutlicht Berge Dörner vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt. Das Grundschulgebäude werde aber nicht für besseren Unterricht erneuert, sondern für die Hortbetreuung am künftigen Campus Weststadt. Für die Sanierung gäbe es bereits eine Fördermittelzusage. Im Sommer 2020 könnte die Erneuerung abgeschlossen sein.

Für die neue Regionalschule Weststadt hat der Hauptausschuss der Stadtvertretung jetzt grünes Licht gegeben, dass sich die Verwaltung um notwendige Fördermittel kümmert. Der Plan: Grundschule und Regionalschule werden nach dem Vorbild der Ziegelseeschule in Modulbauweise neu errichtet. Geplant ist ein Campus mit Mensa und großem Hort – im alten Schulgebäude. Der Vorteil: Es ist kein Ausweichquartier für die Schule während der Neubauphase notwendig.

Anders sieht es bei der Erich-Weinert-Regionalschule aus. Die soll nach Ende dieses Schuljahres im kommenden Sommer leergezogen werden, kündigt Schuldezernent Ruhl an. Das neue Schuljahr soll dann im Ausweichquartier der Siemensschule beginnen, die bis zum Sommer 2018 dafür vorbereitet wird. Im Sommer 2020 könnten dann nach zweijähriger Bauphase die Arbeiten nach jetziger Planung an der Weinertschule abgeschlossen sein. Mehr als zwölf Millionen Investitionskosten plant die Stadt dafür am Standort Rudolf-Breitscheid-Straße ein.

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